Weidmannsheil hat ausgedient?

Über die Situation um den Schießplatz in Eltendorf.

Erstellt am 30. September 2021 | 05:31

Bereits seit über einem Jahr wird um die Schließung oder eben das Offenhalten des Schießplatzes in Eltendorf diskutiert. Neben den dort vorzufindenden Sportschützen, trainieren dort auch zahlreiche südburgenländische Jägerinnen und Jäger den Umgang an der Waffe. Eins ist klar: Lärmbelastung kann etwas immens Unangenehmes sein. Wobei seit 1987 mit offizieller Bewilligung auf der Anlage geschossen wird - und das längst nicht (nur) zum Spaß.

Der richtige und genaue Umgang mit der Waffe ist vielleicht nicht die tägliche Arbeit der vielen Hobbyjäger im Landessüden, dennoch möchte doch wohl ein jeder und eine jede, dass die Jägerschaft mit der eigenen Flinte umgehen kann. Genau deshalb braucht es Trainingsmöglichkeiten. Falls die Anlage in Eltendorf schlussendlich doch für immer ihre Pforten schließen sollte, dann wäre das sicherlich ein, vielleicht nur kurzfristiger, Gewinn für die nahe Ortsbevölkerung, die sich von den Schüssen gestört fühlt. Für die Jägerschaft, das Brauchtum und das Wildleben im Südburgenland jedoch ein herber Verlust.

Denn dann wird es immer unwahrscheinlicher werden, dass im Herbst der heimische Wirt mit Wild aus dem eigenen Wald aufkochen kann.