Zusammen ist man nicht allein. Über ein gemeindeübergreifendes Projekt, das zwei Gemeinden näher zusammenbringt

Von Carina Fenz. Erstellt am 17. Juli 2019 (03:06)

Die Gemeinden Strem und Heiligenbrunn nützen ihre Chance, um der zunehmenden Abwanderung am Land entgegenzuwirken und wieder positiv in die Zukunft blicken zu können. Sie haben sich nämlich dazu entschlossen, gemeinsam in eine moderne Kinderbetreuungs- und Bildungseinrichtung zu investieren und in weiterer Folge zwei Kindergärten und zwei Volksschulen zu schließen.

Ein Schritt, der gut überlegt sein muss, denn immerhin gibt jede Gemeinde mit der Schließung ihrer Schule oder des Kindergartens ein Stück Identität auf. Dem gegenüber steht allerdings viel mehr Positives, denn mit einer modernen Kinderbetreuungs- und Bildungseinrichtung schafft man ein komplett neues Angebot um Familien anzusprechen. Dass die Zusammenarbeit von Gemeinden bereits bestens funktioniert, beweisen zahlreiche Projekte wie gemeinsame Amtsleiter oder Müllsammelstellen.

Eines wird mit diesem zukunftsweisenden Bildungsprojekt wieder klar: Mit dem gewissen Weitblick lassen sich große Projekte leichter Realisieren, die für einzelne Gemeinden kaum finanzierbar wären. Das Schöne dabei ist aber, dass somit auch die Bürger noch näher zusammenrücken können.