Neue Sorgen um den Bau der S7

Carina Ganster über die Verhinderungstaktik der S7-Gegner, die keinem hilft.

Carina Fenz
Carina Fenz Erstellt am 26. April 2017 | 04:56
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Soll das Südburgenland als Wirtschaftsstandort wieder nach vorne gebracht werden, müssen entscheidende Infrastrukturprojekte schneller umgesetzt werden. Die Rede ist von der geplanten Lebensader durch das Lafnitztal, der Schellstraße S7, deren Bau jetzt durch die Aufhebung des Wasserrechtsbescheides neuerlich verzögert wird.

Eine Katastrophe für die Menschen, aber vor allem eine Hiobsbotschaft für die Wirtschaft. Erst vor wenigen Wochen hat die Firma Lenzing den Spatenstich für den Ausbau des Werks in Heiligenkreuz gefeiert, 70 Millionen sollen investiert werden. Aber auch für die Firma „Wibeba“, die den Standort der insolventen „Serenzo Flooring“ im Businesspark Heiligenkreuz übernahm, spielt der Bau der Straße eine wesentliche Rolle. Schließlich ist sie mit ein Grund dafür, in einen Standort der Region zu investieren.

Auf kurz oder lang muss es das Ziel der Politik sein, dass wichtige Großprojekte vor allem nach sachlichen Kriterien beurteilt werden. Natürlich ohne Naturschutz und Ähnliches aus dem Auge zu verlieren. Versanden alle Projekte in zig Einsprüchen wie die S7, wird sich nichts bewegen – weder auf der Straße noch in der Region.