Selber schuld

Erstellt am 28. April 2022 | 05:30
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über die Baulandabgabe, die Jennersdorf Segen bringt

Mit der Novellierung des Raumplanungsgesetzes soll es künftig eine Baulandabgabe geben. So der Plan der SPÖ.

Politisch hat das Thema für viel Wirbel gesorgt, vor allem bei der ÖVP, die von einem Eingriff in die Eigentumsrechte spricht und der FPÖ, die es sogar als verfassungswidrig ansieht.

Auch in der Stadt Jennersdorf sorgt das Horten von unbebautem Bauland von wenigen Eigentümern für Kopfzerbrechen. Denn hier gehören im Durchschnitt über 1.000 Quadratmeter gewidmetes Bauland nur einer Person.

Das bedeutet vor allem für die Stadt Probleme bei der Beantragung von neuen Widmungen für den Wohnbau. In Jennersdorf „freut“ man sich insgeheim auf die Abgabe, denn so will man Bauland als Wohlstandsobjekt unattraktiv machen und wieder Zuzug ermöglichen.

Fakt ist aber auch, dass es ein unschönes Relikt aus der Vergangenheit ist, dass man den Wildwuchs an Widmungen in der Stadtgemeinde überhaupt zugelassen hat.