Tut Gutes und redet darüber

Michael Pekovics über den Versuch, Güssing wieder präsenter zu machen.

Michael Pekovics
Michael Pekovics Erstellt am 03. Mai 2017 | 05:05
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Die Stadt Güssing braucht einen „Reinhard Koch 2.0“. Nach der Pleite des Ökopionieres ist es auch um die Forschungsaktivitäten in Güssing ruhiger geworden. Unter anderem auch deshalb, weil mit Koch das kommunikative Sprachrohr nach außen verloren gegangen ist.

Das heißt aber nicht, dass in Güssing nicht mehr geforscht wird – das Gegenteil bewies der von Richard Zweiler (Güssing Energy Technologies) ins Leben gerufene „G17“-Kongress. Jetzt will sich auch die Stadtgemeinde der Problematik annehmen und hat alle wichtigen „Player“ an einen Tisch geladen, um gemeinsam eine neue Integrationsfigur, ein neues Sprachrohr für Güssing zu finden.

Mit Hermann Hofbauer könnte diese neue Galionsfigur der „Ökostadt“ Güssing gefunden worden sein – wenn sich die Beteiligten beim nächsten Termin in den kommenden Wochen einig werden. Dem Standort selbst würde ein neuer „Kopf“, bei dem alle Aktivitäten gebündelt zusammenlaufen, mehr als nur guttun. Denn auch wenn die einzelnen Institutionen vielleicht auch unterschiedliche Interessen verfolgen, so lässt sich gemeinsam definitiv mehr erreichen als als Einzelkämpfer allein.