Orte an einem Strang

Südburgenländische Ortschefs wurden über Möglichkeiten zur Zusammenarbeit über die Dorfgrenzen hinaus befragt.

Michael Pekovics
Michael Pekovics Erstellt am 04. Mai 2017 | 05:08
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Geschäftsführer Ursula Maringer lud zur Diskussion über mögliche Gemeindekooperationen – und zahlreiche Amtsträger kamen.
Foto: BVZ, zVg

Erfolgreiche Beispiele für die Zusammenarbeit von Kommunen über die Gemeindegrenzen hinweg gibt es genug, etwa die Abfallsammelstelle der Gemeinden Litzelsdorf und Ollersdorf.

In der Vorwoche lud „südburgenland plus“-Geschäftsführerin Ursula Maringer zahlreiche südburgenländische Bürgermeister und Amtsleiter nach Bocksdorf, um über weitere Kooperationsmöglichkeiten für die Zukunft zu diskutieren.

Nach Befragung stehen jetzt Workshops an

Dabei wurde eine Befragung durchgeführt, anhand derer ermittelt werden soll, in welchen Bereichen sich die Entscheidungsträger eine Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden vorstellen könnten. In Workshops Mitte Mai sollen dann die vier Top-Themen bearbeitet und danach Projekte für die Zukunft ausgearbeitet werden.

„südburgenland plus“ hat sich in seiner Entwicklungsstrategie vorgenommen, die Gemeinden bei ihren Aufgaben zu unterstützen. „Damit sind vor allem Investitionen in die Effizienzsteigerung kommunaler und regionaler Dienstleistungen und Aufgaben gemeint,“ erklärt GF DI Ursula Maringer, die neue Gemeindekooperationen initiieren möchte.

Das Interesse an der Veranstaltung war jedenfalls groß, aus mehr als der Hälfte aller südburgenländischen Gemeinden waren Bürgermeister oder Amtsleiter gekommen, um sich am Prozess zu beteiligen.