Krages verdoppelt MR-Betriebszeiten . Damit die Wartezeiten auf eine Magnetresonanz-Tomographie verkürzt werden können, gibt es ab sofort mehr Wochenstunden für die Untersuchungen im Spital.

Von Dorothea Müllner-Frühwirth. Erstellt am 07. August 2019 (04:17)
BVZ
Im Schnitt dauert eine MR-Untersuchung zwanzig Minuten, in Güssing sollen durch die neuen Zeiten 7.500 Untersuchungen ermöglicht werden.

Im Juli des Vorjahres wurde das neue Magnetresonanz-Tomographiegerät im Güssinger Spital in Betrieb genommen. Verkürzte Wartezeiten für die Patienten waren das Ziel. Doch seit der Kündigung des Kassenvertrages mit einem ortsansässigen Röntgeninstitut (die BVZ berichtete) mussten wieder längere Wartezeiten in Kauf genommen werden.

Zusätzliche Zeiten und mehr Service

Die KRAGES reagiert nun auf die Beschwerden und ändert ab sofort das Angebot. Seit 1. August steht das MR-Gerät externen Patienten nun 70 statt 40 Wochenstunden zur Verfügung. Außerdem gibt es zusätzliche Kontrastmittel-Zeiten (Montag und Donnerstag von 9 bis 22 Uhr), die speziell für jene Manschen reserviert sind, denen ein Kontrastmittel verabreicht werden soll um mit den Bildern bestimmte Strukturen oder Veränderungen im Körper besser darstellen zu können. Zusätzlich sind nun Sicherheitsreserven eingeplant, die bei Tumorverdacht, drohenden Lähmungen oder Thrombosen den Patienten zeitnahe Termine ermöglichen. Weiters bietet die KRAGES ein Erinnerungsservice an, das die Patienten knapp vor dem Termin noch einmal telefonisch daran erinnert.

Anmeldung per Telefon oder übers Internet

Auf www.krages.at/terminvergabe können rund um die Uhr Termine beantragt werden. Per Rückruf wird man dann über den Tag und die Uhrzeit informiert. Telefonisch ist es von Montag bis Freitag von acht bis dreizehn Uhr möglich, die Vergabe direkt zu kontaktieren. „Aus Sicht der KRAGES ist es vor allem wichtig, dass alle Patientinnen und Patienten gleich fair bei der Terminvergabe behandelt werden. Die Ausweitung der Betriebszeiten bedeutet noch mehr Service für ambulanten Patientinnen und Patienten“, erklärt KRAGES-Geschäftsführer Harald Keckeis. Die KRAGES hat in Güssing für das neue MR 2,8 Millionen Euro investiert. Die fachärztliche Befundung der im Güssinger Spital erstellten MR-Bilder übernimmt der lokale Vertragspartner, das Radiologie-Institut Wolfgang Maurer.