Spital feierte drei Jubiläen

Erstellt am 06. Dezember 2017 | 05:14
Lesezeit: 2 Min
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
440_0008_7114110_owz49cari_jubilaeum_kh_guessing.jpg
Drei Jubiläen. Vinzenz Knor, Franz Spiegl, Horst Kallich, Reinhold Hallemann, Walter Ekhart, Bianca Punitgam, Wilfried Horvath, Norbert Darabos, Karl Helm, Verena Dunst, Walter Temmel und Johann Richter.
Foto: BVZ, C. Fenz
40 Jahre Anästhesie-Intensivabteilung, 35 Jahre Notarztwagen und zehn Jahre Orthopädie wurden gebührend gewürdigt. Land will Krankenhaus aufwerten.
Werbung
Anzeige

Vor 40 Jahren wurde im Krankenhaus der Intensivbereich neu errichtet und ist zu einer unverzichtbaren Abteilung geworden. Geleitet wird die Anästhesie von Primarius Franz Spiegl. „Das Fach ist breit gefächert. Neben Anästhesie, Intensivmedizin, Notfallmedizin wird seit 1999 auch eine Schmerzambulanz angeboten“, erklärt Spiegl.

„Viele Spitäler sind dem Beispiel Güssing gefolgt“

Das Krankenhaus war zudem das erste Spital in Österreich, das vor 35 Jahren in Kooperation mit dem Roten Kreuz einen Notarztwagen in Betrieb genommen hat. „Viele Spitäler sind dem Beispiel Güssing gefolgt“, so Spiegl. Pro Jahr werden rund 500 Einsätze gefahren. Seit zehn Jahren gibt es im Güssinger Spital auch eine Orthopädie. „Diese ist sehr gut ausgelastet“, erklärt Oberarzt Horst Kallich, der nach dem Abgang von Primar Dieter Pertl die provisorische Leitung übernommen hat. Im Vorjahr wurden 1.056 Operationen durchgeführt und mehr als 5.000 Patienten ambulant behandelt.

„Wir gewährleisten die orthopädische Basisversorgung für diese Region"

Ob die Orthopädie, die seit 2015 als eigene Abteilung geführt wird, in dieser Form bestehen bleibt, ist noch nicht fix. „Eine Steigerung der Operationen wäre möglich“, erklärt Kallich, der sich eine Aufwertung des Standorts wünscht. „Wir gewährleisten die orthopädische Basisversorgung für diese Region. Beispiele dafür sind die Endoprothetik an Hüfte und Knie. Geplant ist auch, minimalinvasive Behandlungen der Wirbelsäule mit der Radiofrequenztherapie anzubieten“, so Kallich.

Spitalschließungen sind im Land nicht geplant, das gelte auch für Güssing, betonte Gesundheitslandesrat Norbert Darabos. „Güssing wird mit Schwerpunkten weiter bestehen bleiben und in einigen Bereichen auch aufgewertet“, will sich Darabos noch nicht in die Karten blicken lassen. Das Spital bekommt ab Mai 2018 auch einen Magnetresonanztomographen.

Werbung