Wartezeit für Magnetresonanz-Tomographie wird kürzer. Wartezeiten haben sich durch längere Betriebszeiten und anderes Ausfallmanagement drastisch verkürzt.

Von Carina Fenz. Erstellt am 04. September 2019 (04:28)
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Das Güssinger Krankenhaus.
NOEN, Pekovics

Seit etwas mehr als einem Jahr ist im Krankenhaus das neue Magnetresonanz-Tomographiegerät im Einsatz. Statt der anfänglich von der KRAGES versprochenen kürzeren Wartezeiten war bis zuletzt nicht viel zu merken. Seit 1. August steht das MR-Gerät externen Patienten nun 70 statt 40 Wochenstunden zur Verfügung. Außerdem gibt es zusätzliche Kontrastmittel-Zeiten. „Im letzten Monat haben sich die Wartezeiten dadurch drastisch verkürzt“, heißt es dazu von der KRAGES.

In Güssing wartet man aktuell eine Woche auf einen Termin, bei einer Behandlung mit Kontrastmittel zwei Wochen. „Die kürzeren Wartezeiten sind auch durch ein anderes Management der Ausfallraten zu erklären. Wird ein Termin von einem Patienten abgesagt, dann wird der Termin sofort neu besetzt. Das klappt mittlerweile ganz gut“, heißt es von der KRAGES.

Auf www.krages.at/terminvergabe können rund um die Uhr Termine beantragt werden. „Aus Sicht der KRAGES ist es vor allem wichtig, dass alle Patienten fair bei der Terminvergabe behandelt werden. Die Ausweitung der Betriebszeiten bedeutet noch mehr Service für ambulanten Patienten“, erklärt KRAGES-Geschäftsführer Harald Keckeis. Die KRAGES hat in Güssing für das neue MR 2,8 Millionen Euro investiert. Die fachärztliche Befundung der erstellten MR-Bilder übernimmt der lokale Vertragspartner, das Radiologie-Institut Wolfgang Maurer.