Bundesehrenzeichen für Kemetter: Ortschef war sprachlos. Werner Kemetter erhielt das Bundesehrenzeichen der Republik und wurde einen Tag später vom Musikverein Neusiedl bei Güssing mit einem eigenen Marsch überrascht.

Von Carina Fenz. Erstellt am 12. Dezember 2018 (04:15)
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Schöne Auszeichnung. Am internationalen Tag des Ehrenamts hat Werner Kemetter von Bundeskanzler Sebastian Kurz und dem Gemeindebundpräsident Alfred Riedl das Bundesehrenzeichen der Republik überreicht bekommen.

Werner Kemetter ist ein Tausendsassa. 2016 schloss er mit 57 Jahren seine Ausbildung zum Rettungssanitäter erfolgreich ab, weil „es ihm wichtig war, in seinem Ruhestand was Sinnvolles zu machen.“ Aus dem Ruhestand wurde letztendlich nichts, denn nur ein Jahr später wurde er zum Bürgermeister der Marktgemeinde Kukmirn gewählt, dem Roten Kreuz ist er als Rettungssanitäter aber nach wie vor treu geblieben „mit vollem Einsatz und aus tiefstem Herzen“, wie der 60-jährige selbst sagt. In der Vorwoche wurde Kemetter dann eine ganz besondere Ehre zuteil: Er erhielt das Bundesehrenzeichen der Republik Österreich.

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Ohne irgendetwas davon zu wissen, reiste auch die Familie aus Niederösterreich zur Ur-Aufführung des Werner Kemetter-Marsch nach Kukmirn an.

Einen Tag nach der Verleihung folgte dann die nächste Überraschung für den beliebten Ortschef. Beim Weihnachtskonzert des Musikvereins spielten die Kollegen des Musikvereins Neusiedl bei Güssing den extra komponierten „Werner Kemetter-Marsch“. „Da haben auch mir mal die Worte gefehlt. Danke für diese große Ehre, danke aber auch den Komponisten des Marsches, Erwin Franaschek. Ich bin stolz, nach wie vor ein Teil dieses Vereines sein zu dürfen“, bedankt sich Kemetter.