SPÖ-Kandidat will doch nicht Ortschef werden

Erstellt am 03. Februar 2022 | 05:29
Lesezeit: 2 Min
440_0008_8278231_owz05cari_glatz_sodl_dunst.jpg
Im Oktober wurde Peter Glatz, am Bild mit SP-Bezirksvorsitzender Verena Dunst und Stellvertreter Wolfgang Sodl, als Spitzenkandidat für die Gemeinderatswahl präsentiert.
Foto: zVg
Peter Glatz hat aus persönlichen Gründen seinen Rücktritt angekündigt. Jetzt sucht man einen neuen Spitzekandidaten in Kukmirn.
Werbung

Es war ein kurzes Gastspiel von Peter Glatz in der Gemeindepolitik. Im Oktober des Vorjahres als SPÖ-Spitzenkandidat und politischer Quereinsteiger für die Bürgermeister- und Gemeinderatswahl im Herbst präsentiert, hat Glatz im Jänner sein Amt aus persönlichen Gründen bereits wieder zurückgelegt.

„Es war ein überraschender Rücktritt, der uns jetzt natürlich vor eine große Herausforderung stellt“, will SP-Ortsparteivorsitzender Wolfgang Zach nicht mehr über die Gründe verraten.

440_0008_8278229_owz05cari_werner_kemetter.jpg
Werner Kemetter ist seit 2017 Bürgermeister in der Großgemeinde Kukmirn.
Foto: zVg

Aktuell sei man auf der Suche nach einem neuen Spitzenkandidaten, den man nach „intensiven Gesprächen, die derzeit geführt werden“, im März präsentieren will. Er selbst, will ein Antreten an erster Stelle nicht komplett ausschließen, aber auch nicht bestätigen. „Es geht darum die beste Entscheidung zu treffen und dazu braucht es jetzt noch einige Gespräche“, so Zach.

Im Vorfeld der Gemeinderatswahlen im kommenden Jahr hat die SPÖ in der Gemeinde Kukmirn drei ihrer Ortsorganisationen zusammengelegt. Die Ortsgruppen Kukmirn, Limbach und Neusiedl bei Güssing fusionierten zur SPÖ der Gemeinde Kukmirn. Das soll, so Zach, auch so bleiben.

Auch Bürgermeister Werner Kemetter (VP) hat sich noch nicht entschieden, ob er als Spitzenkandidat bei den Wahlen am 2. Oktober ins Rennen geht. „Die mittlerweile gute finanzielle Lage der Gemeinde würde natürlich dafür sprechen, aber bei einem nochmaligen Antreten, muss auch die Nachfolge geklärt sein und da sind wir noch in Gesprächen“, so Kemetter.

Werbung