Dunst punktet daheim in Moschendorf. In der Heimatgemeinde von Landtagspräsidentin Verena Dunst konnte die SPÖ ein sattes Plus einfahren.

Von Anika Perner. Erstellt am 29. Januar 2020 (03:59)
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Landtagspräsidentin und SP-Spitzenkandidatin im Bezirk Güssing freut sich über ein gutes Ergebnis in Moschendorf. Verena Dunst mit ihren Töchtern Susanne und Julia.
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“Es wäre schön gewesen, wenn die Prozente bei der ÖVP wenigstens gleich geblieben wären“, meint Bürgermeister Werner Laky ein wenig wehmütig. Die 2,87 Prozent Verlust wurden zwar hingenommen, jedoch mit Widerwillen. Man müsse nun analysieren, warum man Stimmen verloren habe. Für eine Überraschung sorgte auch das Ergebnis der SPÖ, die mit Spitzenkandidatin Landtagspräsidentin Verena Dunst angetreten war. Die Sozialdemokratische Partei holte ein Plus von 8,59 Prozent. Der Ortschef befürchtet jedoch, dass mit der Alleinregierung der SPÖ „relativ große Bevölkerungsgruppen zukünftig ausgeschlossen werden.“ Von den 366 Wahlberechtigten gaben nur rund 4,81 Prozent ihre Stimme der FPÖ. Diese hat dadurch 6,67 Prozent eingebüßt. Sowohl die Grünen (+0,53 Prozent) als auch die NEOS(+1,62 Prozent) konnten einige Stimmen mehr gewinnen, als noch im Jahr 2015. Die wenigsten Stimmen konnte die LBL mit 0,3 Prozent in Moschendorf sammeln.

Landtagspräsidentin Verena Dunst freut sich über das gute Wahlergebnis in ihrer Heimatgemeinde. „Ob jemand sagt, ich wähle euch und es dann auch wirklich tut, ist schon ein Unterschied. Ein derartiger Erfolg ist einfach unglaublich. Ich muss mich bei Cornelia Kedl-Oswald und ihrem ganzen Team recht herzlich für die Arbeit und die Unterstützung bedanken“, sagt Dunst. Sie sei unterwegs gewesen und habe Gespräche geführt. „Man kennt sich im Ort und redet das ganze Jahr mit den Menschen“, erklärt die Landtagspräsidentin und meint weiter: „Viele Leute haben im Vorfeld angerufen und gesagt - auf Sie können wir uns verlassen. Das freut mich sehr.“