Rekordhoch für die SPÖ in Stegersbach

Das Team rund um Bürgermeister Heinz Peter Krammer und Jugendkandidat Kevin Sifkovits fuhr ein respektables Ergebnis ein.

Dorothea  Müllner-Frühwirth
Dorothea Müllner-Frühwirth Erstellt am 29. Januar 2020 | 04:04
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Die SPÖ hatte schon bei der Landtagswahl 2015 mit 45,8 Prozent die „Nase vorn“, diesmal wurde der komfortable Vorsprung noch weiter ausgebaut: Mit einem Plus von 5,96 Prozent kommt sie auf einen Rekordwert von 51,7 Prozent. Bei der ÖVP steht ein leichtes Minus vor dem Endergebnis. Mit 26,3 Prozent bei den heurigen Wahlen bedeutet das einen Rückgang von 1,38 Prozent gegenüber 2015.

Die größten Verluste gibt es jedoch bei der FPÖ zu beklagen. Mit einem Minus von 6,18 Prozent konnten sie nur mehr 9,8 Prozent der Wähler von ihren Themen überzeugen. Die Grünen verzeichneten einen kleinen Zuwachs von 0,45 Prozent. Ein leichtes Minus gibt es für das Bündnis Liste Burgenland (LBL) (-0,72 Prozent), die Neos legen dafür um 2,37 Prozent zu und kamen auf 5,5 Prozent der Stimmen.

Bürgermeister Heinz Peter Krammer freut sich über das Ergebnis: „Das ist ein Erfolg, der uns zusteht nach den beiden bitteren Ergebnissen bei der EU- und der Nationalratswahl, das ist endlich wieder ein positives Signal, dass die Funktionäre und Mitarbeiter gebraucht haben. Wir gratulieren Landeshauptmann Doskozil herzlich und wünschen ihm für seine schwere Aufgabe viel Erfolg.“

Kevin Sifkovits, der als Jugendkandidat für die SPÖ angetreten ist, blickt positiv in die Zukunft: „Es ist ein gemeinsamer Wahlerfolg, wir haben einen tollen Spitzenkandidaten gehabt, wir waren im Bezirk ein tolles Team und ich bin froh und sehr dankbar, dass 846 Stimmen für die Jugend im Bezirk abgegeben worden sind. Ich möchte mich auch bei den Ortsparteien Stinatz, Hackerberg und Stegersbach bedanken, dort habe ich ein herausragendes Vorzugsstimmenergebnis erhalten, das ist ein Wahnsinn. Auch wenn es für den Landtag nicht gereicht hat, werde ich mich weiterhin für die Jugendthemen wie das Top-Jugendticket einsetzen.“ Neos-Kandidatin Julia Kernbichler meint zur Wahl: „Das Ergebnis ist enttäuschend, dennoch werden wir weiterkämpfen und unser Team im Burgenland weiter aufbauen.“

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