Tierschützer zeigen an

Erstellt am 30. September 2015 | 05:42
Lesezeit: 2 Min
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
Alfons Mensdorff-Pouilly
Foto: NOEN, zVg/BVZ
Nach Anzeige des „Vereins gegen Tierfabriken“ (VGT) ermittelt Bezirkshauptmannschaft gegen Alfons Mensdorff Pouilly. Der schweigt zu den Vorwürfen.
Werbung
Anzeige

Tierschützer zeigen Mensdorff an Luising
Ein Punkt in der Anzeige. Nicht rechtzeitig ausgesetzte Zuchttiere für die Jagd.
Foto: NOEN, zVg/BVZ

Der in Luising wohnhafte Alfons Mensdorff Pouilly ist wieder ins Visier von Tierschützern geraten. Der „Verein gegen Tierfabriken“, kurz „VGT“, von Martin Balluch hat den Jagdpächter bei der Bezirkshauptmannschaft angezeigt.

Die Vorwürfe: Mensdorff Pouilly hätte Enten, Rebhühner und Fasane zu spät ausgesetzt.

„Milde Strafe“ nach Anzeige 2014

„Er lässt sich in großem Stil Vögel aus Ungarn liefern. Das ist zwar legal, aber laut Jagdgesetz ist vorgeschrieben, dass die Tiere zwei Wochen vor Beginn der Schusszeit ausgesetzt werden müssen“, erklärt Balluch.

Laut ihm umgehe Mensdorff Pouilly diese Regelung, in dem er die Tiere auf der ungarischen Seite seines Reviers aussetze.
 

Alfons Mensdorff-Pouilly
Alfons Mensdorff-Pouilly
Foto: NOEN, zVg/BVZ

Eine ähnliche Anzeige gab es bereits im Vorjahr (BVZ.at berichtete, siehe Link unten), laut Balluch kam Mensdorff Pouilly mit einer milden Strafe davon.

„Weil er behauptet hatte, die Tiere für die Zucht zu verwenden und nicht zum Aussetzen und Abschießen: Wir können jetzt aber beweisen, dass das nicht so ist“, verweist Balluch auf die „detaillierte Anzeige, die den Behörden übermittelt wurde“.

Mensdorff Pouilly wollte auf Anfrage der BVZ keine Stellungnahme zur aktuellen Anzeige abgeben. Für Balluch ist das nur der erste Schritt, denn: „Unser Ziel ist ein Verbot für das Aussetzen von Zuchttieren für die Jagd.“

Werbung