Mehr Bildeiner in Amerika als zu Hause

Im Zuge der Recherchen hat man herausgefunden, dass es deutlich mehr Auswanderer gab, als zunächst angenommen.

Carina Fenz
Carina Fenz Erstellt am 12. November 2020 | 04:44
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Familie Millisits. Eines der ältesten Fotos aus Bildein, welches von den Nachfahren, die in den USA leben, zur Verfügung gestellt wurde.
Foto: zVg

Im Jahr 2021 feiert das Dorf ohne Grenzen 800 Jahre Bildein. Seit mehr als fünf Jahren wird an einer Gemeindechronik gearbeitet, die im Zuge der Jubiläumsfeierlichkeiten präsentiert werden soll. In den letzten Jahren wurden bereits einige wertvolle Exponate aus diversen Archiven „ausgegraben“.

Die Mithilfe der Bildeiner war dabei von größter Wichtigkeit. Wer immer einen „Schatz“ bei sich zu Hause hatte, ob alte Fotos, Landkarten, Grundstückspläne oder andere Gegenstände, war aufgerufen sich zu melden. Franz Gombots, als Leiter des Projektes, freut sich über alles, was zum Gelingen der Chronik „800 Jahre Bildein“ im Jahr 2021 beiträgt.

Mittlerweile ist die Gemeindechronik weit fortgeschritten, „die jeweiligen Beiträge werden derzeit finalisiert“, erklärt Gombots. „Viel Neues und Interessantes konnte dabei entdeckt werden. Bisher hat man immer angenommen, dass rund 120 Personen von Bildein nach Amerika ausgewandert sind. Jetzt wurde herausgefunden, dass es fast 400 Personen gewesen sind – mehr Menschen als heute in Bildein leben“, gibt Gombots einen aktuellen Einblick in die Recherchen. Die Gemeindechronik soll am 2. Oktober 2021 präsentiert werden.