Angelobung in Güssing. 154 neue Rekrutinnen und Rekruten wurden am 30. Oktober angelobt. Mit dabei war auch Landeshauptmann Hans-Peter Doskozil und sein Sohn Lukas.

Von David Marousek. Erstellt am 06. November 2020 (06:47)

Es war keine Angelobung wie sonst immer. Mit Mund-Nasen-Schutzmasken und ordentlichem Sicherheitsabstand, wurden die insgesamt 154 neuen Rekrutinnen und Rekruten an der Güssinger Montecuccoli-Kaserne angelobt. Landeshaupt Hans-Peter Doskozil bedankte sich und forderte auf „den Grundwehrdienst positiv zu erleben, durch ihr einzubringendes Engagement“.

Lukas Doskozil: „Die Gesundheit geht vor“

Auch Sohn Lukas Doskozil war einer der 154 anwesenden Rekruten. Gegenüber der BVZ beschrieb er das Erlebnis: „Ich hätte mir das vorher so nicht erwartet, aber es ist ein besonderes Gefühl, man könnte auch sagen, man ist stolz beim Bundesheer zu sein und seinen Beitrag für die Allgemeinheit zu leisten. Nachdem ich auch die Gelöbnisformel vorsprechen musste, war ich besonders aufgeregt. Wenn die Angelobung öffentlich gewesen wäre, hätten auch alle Angehörigen dabei sein können. Das hätten sich die Rekruten nach der doch anstrengenden Grundausbildung verdient. Corona macht leider vielen einen Strich durch die Rechnung aber die Gesundheit geht vor.“

60 Grundwehrdiener werden Führungskräfte

Auch Dietmar Deutsch, Oberstleutnant und „Hausherr“ in Güssing, bedankte sich bei den Angelobten: „Ich wünsche alles erdenklich Gute für eine positive Zeit im Grundwehrdienst.“ Dabei waren auch 60 Personen, die sich für eine Unteroffiziers- beziehungsweise Offizierslaufbahn entschieden haben. Auch für die künftigen Führungskräfte hatte Deutsch positive Worte, er wünsche, dass mit „frischem Mut der Ausbildung“ begegnet werden würde und die ersten Erfahrungen nie vergessen werden.

Die Hälfte der Grundwehrdiener wird nach der Angelobung in ganz Österreich eingesetzt.