Neue Zentrale für die Kellerstöckl. Im Pinkatal ist eine Art Zentrale für die touristische Nutzung der Kellerstöckl geplant. Knapp eine Million Euro fließt insgesamt in das grenzüberschreitende Projekt.

Von Michael Pekovics. Erstellt am 04. Juli 2018 (05:00)
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Startschuss im Herbst. Die Vinothek im Weinmuseum Moschendorf soll einen Zubau erhalten. Geplant ist die Errichtung einer Anlaufstelle für Touristen, Betriebe und Kellerstöckl-Besitzer.
 
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Die touristische Nutzung der Kellerstöckl der Region nimmt Fahrt auf, heuer wurden bereits mehr als 3.000 Nächtigungen verzeichnet. Jetzt gibt es ein neues Projekt mitten im Pinkatal: In Moschendorf ist die Errichtung einer Anlaufstelle für Touristen, Dienstleister und Kellerstöckl-Besitzer als Zubau zur Vinothek im Weinmuseum geplant.

Das grenzüberschreitende Projekt wird gemeinsam mit Ungarn durchgeführt, rund 550.000 Euro fließen nach Österreich, 400.000 Euro zu den Nachbarn, 85 Prozent der Projektkosten werden von der EU gefördert, Projektbetreiber ist der Naturpark in der Weinidylle. Die Planungen sind bereits abgeschlossen, derzeit laufen die Ausschreibungen für die Bauarbeiten. Diese sollen Ende August oder Anfang September starten.

„Wichtig, dass sich Betriebe einbringen“

„Wir wollen damit einerseits die Kellerstöckl-Besitzer der Region zur touristischen Nutzung animieren und andererseits erste Anlaufstelle für Touristen sein“, sagt Projektleiterin Elisabeth Kopfer. „Wichtig wird sein, dass die Menschen und die Betriebe in der Region aktiv mitarbeiten.“ In weiterer Folge ist nämlich auch eine Handy-App geplant, wo auf Knopfdruck jeder geöffnete Buschenschank, jedes Lokal und überhaupt jedes Angebot, das es in der Region gibt, abrufbar sein sollen – inklusive weiterführender Informationen und Öffnungszeiten.

„Das macht natürlich nur Sinn, wenn alle an einem Strang ziehen“, hofft Kopfer auf rege Beteiligung. Vorrangiges Ziel sei nämlich weiter, insgesamt 100 Kellerstöckl touristisch nutzbar zu machen. „Derzeit haben wir rund 60 im Angebot, die Nachfrage ist aber weiter hoch“, berichtet Kopfer.