Neuer Infopoint: Kellerstöckl sind voll im Trend. Das Weinmuseum wird zur internationalen touristischen Drehscheibe für mehr als 1.000 Weinkeller.

Von Dorothea Müllner-Frühwirth. Erstellt am 05. September 2018 (04:11)
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Spatenstich für den neuen Infopoint: Übersichtlicher Service für die Besucher und Vernetzung für die Partner.
DMF

Der Naturpark Weinidylle und die angrenzende ungarische Region Vasi Hegyàt starten eine Kooperation, um die Kellerstöckl für den Tourismus noch interessanter zu machen. „Wir wollen ein Gesamtprodukt entwickeln, das in den einzelnen Kellerstöckeln, aber auch in der ganzen Region mit den Wander- und Radwegen, Museen und besonderen Plätzen erlebbar wird“, erzählt Bürgermeister und Obmann des Projektträgers Naturpark in der Weinidylle Johann Weber.

Das grenzüberschreitende Interreg-Projekt „Weinidylle AT-HU 49“ startet nun mit einem Zubau bei der Gebietsvinothek Südburgenland im Weinmuseum. Ein Infopoint soll als Anlauf- und Koordinierungsstelle den Partnern (Kellerstöcklbesitzern, Winzern) und als Informations- und Buchungszentrale den Gästen zur Verfügung stehen.

„Ziel der Initiative ist es, eine Partnerschaft zwischen allen touristischen Akteuren und Dienstleistern in der Region zu etablieren, damit die Besucher leichter die verschiedenen Angebote in Anspruch nehmen können“, betont Landeshauptmann Hans Niessl. Im Rahmen des Projektes ist auch eine Buschenschank-App geplant. Die Kosten belaufen sich auf 984.000 Euro, davon entfallen auf das Burgenland 594.00 Euro, 85% davon werden von der EU und 15% von den Naturparks getragen.