Arbeiten in Güssing laufen wieder an. Nach vier Wochen im Notbetrieb laufen die Arbeiten in der Stadtgemeinde wieder an. Freibadstart Anfang Mai keine Option.

Von Carina Fenz. Erstellt am 17. April 2020 (05:45)
Bürgermeister Vinzenz Knor.
BVZ

Vier Wochen „Shutdown“ haben auch die Burgstadt geprägt. Das bestätigt Bürgermeister Vinzenz Knor, der aber auch viel Positives aus der Situation mitnehmen kann. „Man hat die Hilfsbereitschaft und den Zusammenhalt gesehen und vor allem die Disziplin der Menschen, die sich im Abstand halten üben. Ich vergleiche das gerne mit einer Polonaise“, schmunzelt Knor, der der Bevölkerung vor allem Dank zollt und weiter zum Durchhalten anrät.

Die Arbeiten in der Stadt werden langsam wieder aufgenommen. „Hier wird in Teams und mit Sicherheitsabstand gearbeitet, aber das klappt bei den Bauhofmitarbeitern ganz gut“, so Knor. Auch die Arbeiten in Ludwigshof und Krottendorf, wo Straßenzüge aufgeschlossen werden sollen, sind wieder gestartet. Lob vom Stadtchef gibt es auch für die Betriebe in Güssing, „die aus der Not eine Tugend gemacht haben und zahlreich Lieferdienste angeboten haben, um die Bürger zu versorgen. Da muss man sich wirklich bedanken, ebenso bei Apotheken und Ärzten“, erklärt Knor.

Weiter warten heißt es hingegen mit Besuchen im Freibad. „Anfang Mai wird definitiv nicht geöffnet“, lässt der Bürgermeister wissen. Auch, was die Sportstätten angeht, sieht er vorerst noch keine Möglichkeit, diese in den nächsten Wochen zu öffnen.“ Ebenso bleibt die Burg vorerst noch als Ausflugsziel gesperrt. „Das Burgtor muss vorerst zu bleiben, vielleicht können wir in wenigen Wochen den Burginnenhof wieder öffnen“, heißt es dazu von Burgchef Gilbert Lang, der für alle Ausflügler aber noch einen anderen Tipp parat hat: „Caorle kennen die meisten besser, als die Güssinger Fischteiche. Das wäre jetzt eine Chance.“