Alter Sportplatz wird Hotspot für Blaulichter. Feuerwehr, Rotes Kreuz und in weiterer Folge auch die Polizei sollen einen gemeinsamen Standort bekommen.

Von Carina Fenz. Erstellt am 29. März 2017 (06:00)
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Ab 3. April hat das Rote Kreuz wieder einen Rettungswagen in der Thermengemeinde stationiert. Nach mehr als 24 Jahren will das Rote Kreuz damit ein wichtiges Signal setzen, um die schnelle Versorgung im Bezirk noch mehr auszubauen. „Wir wollen damit zeigen, dass wir da sind. Stegersbach ist Dreh- und Angelpunkt zwischen Oberwart und Güssing und auch wichtiger Tourismusort“, erklärt Leo Radakovits, Bezirksstellenleiter, die Beweggründe.

„Wir wollen damit zeigen, dass wir da sind"

Untergebracht ist das Rote Kreuz im Gemeindebauhof. Von Montag bis Freitag versehen zwischen 7.30 Uhr und 15.30 Uhr je ein Fahrer und ein Beifahrer Dienst. „Wir werden dann nach einigen Wochen evaluieren und sehen, wie stark die Frequenz ist. Ziel ist es auch, die Freiwilligen, die am Wochenende Dienst versehen, einzubinden, das heißt, den Betrieb auf sieben Tage pro Woche auszuweiten“, erklärt Radakovits, der sich bei der Gemeinde für die gute Zusammenarbeit bedankt.

Zwei Fliegen mit einer Klappe

Mit der Stationierung des Rettungsautos in Stegersbach hat die Gemeinde gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Geplant ist nämlich, einen neuen „Blaulicht-Hotspot“ am alten Sportplatz zu errichten. „Wir wollen Feuerwehr, Rettung und möglicherweise auch die Polizei an einem Standort zusammenführen“, verrät Bürgermeister Heinz-Peter Krammer.

Die Planungsphase, vorerst für den Bau des neuen Feuerwehrhauses, beginnt im Laufe des nächsten Jahres. „Wir haben derzeit nur das Feuerwehrhaus geplant. Durch den neuen Standort der Rettung hat sich jetzt diese Möglichkeit ergeben, alle Blaulichtorganisationen dort unterzubringen“, erklärt Krammer.

Baubeginn für den neuen Standort soll aber erst im Jahr 2019 sein.