Endspurt bei Volksschul-Wiederaufbau

Die neu errichtete Volksschule in Neuberg steht vor dem letzten Feinschliff, der geplante Einzug zu Ostern wird eingehalten.

Erstellt am 06. Februar 2021 | 06:28
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Derzeit wird am Ausbau des Turnsaals gearbeitet. Innentüren, Fußböden, die Küche und Möblierung fehlen noch. Beim Eingang wird die alte Eiche wieder aufgestellt und mit einem beleuchteten „Bildungscampus“-Schild versehen. Der Pausenhof ist gepflastert, die Randsteine sind verlegt. Begrünt und eingezäunt wird auch noch.
Foto: BVZ

Ein Jahr ist nun seit dem Abriss der alten Volksschule vergangen (die BVZ berichtete), und sehr zur Freude von Direktor Karl Knor und den vielen neugierigen und motivierten Kindern geht es im Wiederaufbau der neuen Schule in großen Schritten dem Endspurt entgegen. In Bezug auf Nachhaltigkeit wurden jedenfalls einige Register gezogen: Gepaukt wird ab Ostern in einem modernen und klimaneutralen Holzbau, der mit Pellets geheizt wird. Durch seine hygroskopische Eigenschaft reguliert Holz die Luftfeuchtigkeit im Raum, filtert Schadstoffe aus dieser heraus und trägt so zu einer Raumluftqualität bei, die sich nur positiv auf die Lernatmosphäre und das Wohlbefinden der Schüler auswirkt. Selbst das Abbruchmaterial der alten Schule wurde sinnvoll verwertet; es diente für den Unterbau eines geschotterten Weges im Ried „Zabrig“.

Über die Rampe des Kindergartens wurde ein behindertengerechter Zugang geschaffen, weswegen die Fundamente weiter als gewöhnlich aus der Erde ragen. Gleichzeitig ist das Objekt so besser vor Nässe geschützt, und durch die indirekte Beleuchtung, die am Sockel installiert wird, kann man morgens oder abends den „Schwebeeffekt“ des ganzen Gebäudes, der dadurch erzeugt wird, bewundern. Die Dach- und Spenglerarbeiten, der Einbau von Fenstern und der Außentür ist bereits erledigt, hinzu kommt der fertige Estrich, der abgeschlossene Trockenausbau im Innenbereich, abgeschlossene Fliesenlegerarbeiten und die vollendete Fassade, welche die Vorfreude weiter ansteigen lassen.

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Bürgermeister Thomas Novoszel zuversichtlich: „Wir liegen mit den Bauarbeiten gut im Zeitplan; die geplante Fertigstellung mit Ende März sollte aus heutiger Sicht einzuhalten sein. Die Schüler freuen sich allein schon wegen Corona wieder auf den normalen Schulalltag, somit ist die neue Schule mit dem großen Turnsaal ein zusätzliches Plus! Es ist den Kindern ein großer Dank auszusprechen, dass sie so lange im Gemeindehaus ausgeharrt haben. Natürlich auch ein Dankeschön an die Eltern und Direktor Knor, die Zusammenarbeit mit allen unter einem Dach funktionierte gut!“