Neuerlich 70 Migranten im Südburgenland

Erstellt am 12. September 2015 | 13:30
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Flüchtlings-Aufgriffe im Burgenland THEMENBILD: FL+CHTLINGE - AUFGRIFFE IM BURGENLAND ABD0019_20150819 - NICKELSDORF - ...STERREICH: THEMENBILD - THEMENBILD - Illustration zum Thema "Asyl/FlYchtlinge/Schlepper": Ein FlYchtling am Dienstag, 18. August 201
Foto: NOEN, APA/Hans Klaus Techt
Im südburgenländischen Moschendorf sind am Samstag neuerlich 70 aus Ungarn kommende Flüchtlinge eingetroffen.
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Die Gruppe von rund 100 Menschen, die am Freitag dort angekommen war, wurde nach Angaben des Roten Kreuzes noch am Abend fast vollständig mit zwei Bussen nach Graz gebracht.

Zurückgeblieben ist eine fünfköpfige Familie. "Die Mutter ist im neunten Monat schwanger. Aus diesem Grund hat die Familie das Angebot angenommen, vorerst in Güssing zu bleiben", sagte RK-Sprecher Hans Peter Polzer.

Rotes Kreuz nach wie vor in erhöhter Alarmbereitschaft

Nach der Einrichtung einer Sammelstelle für Flüchtlinge in der ungarischen Kleinstadt Körmend in unmittelbarer Grenznähe habe neuerlich ein Gerücht die Runde gemacht, dass 1.500 Menschen zu Fuß auf dem Weg in das Südburgenland seien, sagte Polzer. "Das hat sich allerdings nicht bestätigt. Heute ist vorerst nur die aus 70 Personen bestehende Kleingruppe gekommen. Wir erhalten aber auf jeden Fall die erhöhte Alarmbereitschaft aufrecht und haben uns auf bis zu 1.000 Menschen eingestellt", erklärte der RK-Sprecher. Das bedeutet, dass das Rote Kreuz von der Bezirksstelle Güssing aus binnen einer halben Stunde Essen, Getränke und Hilfsmaterial wie zum Beispiel Decken bereitstellen und verteilen kann.

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