Tierschutz: Spitzmüller fordert Klarheit. Im neuen Gesetz ist laut Grünen unklar geregelt, wer Tiere im Internet anbieten darf.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 27. Mai 2017 (05:27)
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Wolfgang Spitzmüller will eine Gesetzesänderung, um das Vermitteln von Tieren zu erleichtern.

Wer darf Tiere in Zeitungen und auf Online-Plattformen öffentlich anbieten und weitergeben? Diese Frage ist im neuen Tierschutzgesetz unzureichend geregelt, finden die Grünen. Auch wenn sich tatsächlich an der Regelung nichts Wesentliches geändert hat, ist die Verunsicherung groß. Selbst in den mit dem Vollzug zuständigen Ländern und Bezirkshautmannschaften ist man sich noch unklar.

Im Gesetz heißt es etwa, „das öffentliche Feilbieten von Tieren ist nur im Rahmen einer genehmigten gewerblichen Haltung oder durch gemeldete Züchter gestattet“.

Landtagsabgeordneter Wolfgang Spitzmüller fordert eine Umsetzung, die wirklich dem Tierschutz entspricht. „Das Gesetz soll auf der einen Seite die private Vermehrung und Verkäufe eindämmen, aber professionelle Zucht zulassen. Gleichzeitig muss für Tierschutzvereine mit und ohne Tierheim die Arbeit und damit auch das öffentliche Anbieten von Tieren weiter möglich sein.“

Insbesondere sind hier auch jene Tierschutzvereine zu berücksichtigen, die eben kein eigenes Tierheim betreiben, aber über Pflegestellen wesentliche Tierschutzarbeit leisten.“ Neben dem Landestierschutzheim brauche es diese kleinen Einheiten, die für die Tiere da sind.