Eine neue Kulisse für Johnny Depp

Erstellt am 29. November 2017 | 05:14
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Die kleine Meisterklasse der NMS, unter der Leitung von Manuela Gurdet, gewann den Wettbewerb „Wanted X-Mas Setting für Johnny Depp“.
Foto: BVZ, zVg
Die Neue Mittelschule Stegersbach gewinnt den österreichweiten Kreativwettbewerb von Madame Tussauds. Gewinner-Kulisse für die Wachsfigur von Johnny Depp.
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Erstmalig waren Österreichs Schulen, Ober- und Unterstufen, eingeladen, ein „X-Mas Setting“ für die Wachsfigur von Johnny Depp im Madame Tussauds zu entwerfen.

Die kleine Meisterklasse, das sind 33 Schüler in der sechsten Schulstufe der NMS Stegersabch, haben im Freigegenstand Kreatives Gestalten die Herausforderung angenommen und beim Kreativwettbewerb teilgenommen. „Wir haben viele verschiedene Kulissen und Kostüme entworfen. Nach kurzer Überlegung — wir hatten nur zwei Wochen Zeit — wurde eine Auswahl getroffen. Passend dazu das Lied ‚In der Weihnachtsbäckerei‘ einstudiert und dies alles in einem Video präsentiert“, erklärt Lehrerin Manuela Gurdet.

Das Set dreht sich um den Film „Charlie und die Schokoladenfabrik“, in dem Johnny Depp die Hauptrolle spielt. „Dieser Film gab die Idee zur Dekoration und zieht sich wie ein roter Faden durch das Video“, erklärt Gurdet.

„Charlie und die Schokoladenfabrik“ als Inspiration

Mitte November erfuhren die kreativen Schüler dann die frohe Botschaft, die NMS Stegersbach hat den Wettbewerb gewonnen. Die Siegerkulisse wird nun maßstabsgetreu nachgebaut und rechtzeitig zu Weihnachten in den Räumlichkeiten von Madame Tussauds in Wien aufgestellt. Im Rahmen einer Pressekonferenz diese Woche, bei der Schüler mit ihren Lehrern live dabei sein werden, wird die Weihnachtskulisse enthüllt und der Öffentlichkeit präsentiert.

„Die Schüler Antonia und Sebastian dürfen sogar das Set enthüllen“, erklärt die stolze Pädagogin, die sich besonders darüber freut, dass der Entwurf der Schüler eins zu eins umgesetzt wurde. „Unsere Freude ist enorm. Für mich als Kunstpädagogin ist es eine große Wertschätzung und der Beweis, dass Kreativität auf jeden Fall in den Lehrplan gehört“, so Gurdet.

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