Ideen für die Zukunft. Mit viel Engagement setzten sich die Schüler der Neuen Mittelschule für eine noch lebenswertere Gemeinde ein.

Von Dorothea Müllner-Frühwirth. Erstellt am 21. März 2019 (02:15)
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Die Jugendlichen präsentierten zahlreiche Ideen, wie sie „ihr Stegersbach“ noch lebenswerter gestalten wollen.
DMF

Die Jugendlichen der Neuen Mittelschule setzen sich innerhalb des Projektes „DorfZUKUNFT Burgenland“ mit ihrem unmittelbaren Lebensumfeld auseinander.

Dabei gingen die Schüler der Frage auf den Grund, was sie sich wünschen, um ihren Heimatort noch lebenswerter zu empfinden. So soll auch für die Zukunft eine Perspektive geschaffen werden, um die Abwanderung vom Land in größere Ballungszentren zu verringern. Zu den Kernthemen Wohnen, Bildung, Jobs, Vereine und Jugend wurden Ideen ausgearbeitet, die am Freitag der Vorwoche in Anwesenheit von NMS-Direktor Erich Proszer, Landtagspräsidentin Verena Dunst, Bildungsdirektor Heinz Zitz, Bürgermeister Heinz Peter Krammer und der Geschäftsführerin von „Unser Dorf“, Marlene Hrabanek-Bunyai, präsentiert wurden.

„Dorferneuerung ist für eine Gemeinde immer ein großes Thema“, erklärt Bürgermeister Krammer, der sich über die zahlreichen Ideen der Jugendlichen freut und einige umsetzen möchte. Auch Landtagspräsidentin Dunst ist von dem Engagement der Schüler begeistert: „Mir ist die Beteiligung der jungen Menschen sehr wichtig. Das ist für die Zukunft unserer Dörfer sehr wichtig.“

Vorgestellt wurde unter anderem die Idee einer App, die über Verstaltungen und Jobs im Ort am Handy informieren soll.