SPÖ lässt nicht locker: Trauer um „Aktion 20.000“. Ende der „Aktion 20.000“ sorgt weiter für Kritik: „Maßnahme war gerade für ältere Arbeitslose sehr sinnvoll.“

Von Michael Pekovics. Erstellt am 23. Februar 2018 (05:50)
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Positives Beispiel. Verena Dunst und Wolfgang Sodl flankieren Günter Samer, Renate Reistädter, Christine Wenzl und Engelbert Janisch, die bis Juni 2019 einen Job haben.
BVZ, Pekovics

Im Bezirk Güssing fanden 20 Personen im Rahmen der „Aktion 20.000“ einen neuen Job, im Bezirk Jennersdorf sogar 24. Jede einzelne ist für Landesrätin Verena Dunst und Landtagsabgeordneten Wolfgang Sodl (beide SPÖ) ein Grund dafür, das Aus der „Aktion 20.000“ durch die neue Bundesregierung zu kritisieren.

„Gerade ältere Menschen haben es schwer, einen neuen Job zu finden. Jede Unterstützung ist wichtig, damit sie am Arbeitsmarkt wieder Fuß fassen können“, sind sich die beiden SPÖ-Politiker einig und verweisen auf Olbendorf. Dort wurden nämlich am letzten Tag der „Aktion 20.000“ noch vier Personen von der Gemeinde angestellt – zumindest bis Juni 2019.

„Natürlich ergibt sich durch diese Anstellung eine neue Perspektive, wenn auch nur für eineinhalb Jahre. Aber vielleicht ergibt sich in der Zwischenzeit ja auch noch etwas“, sagt Günter Samer, der derzeit am Bauhof der Gemeinde eingesetzt ist. So wie auch Engelbert Janisch, der erzählt, dass „das Leben durch den Job, durch die neue Aufgabe, gleich wieder ein anderes ist“. In diese Kerbe schlägt auch Dunst: „Burgenlandweit haben 140 Menschen so einen Job gefunden. Diese Menschen wollen nicht auf das Geld vom AMS warten, sie wollen etwas tun.“