Posse um Parkplatz

Neue Beschilderung soll Missverständnisse bei Pendlern ausräumen. VP-Ortschef sorgt sich weiterhin um die Sicherheit.

Carina Fenz
Carina Fenz Erstellt am 15. Februar 2017 | 08:24
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Thomas Prenner, Walter Herzog, Wolfgang Sodl und Norbert Seldte machen auf die neue Beschilderung aufmerksam.
Foto: BVZ

Der Zank ums Parken für Pendler in Ollersdorf geht also in die nächste Runde. Die langjährige Forderung der Gemeinde: Das Land soll die Sicherung der Anlage (Befestigung und Beleuchtung) bezahlen. Das wird aber, wie von der BVZ berichtet, nicht umgesetzt, da dieser Stellplatz „keine überregionale Bedeutung“ habe und schlichtweg „zu klein“ sei.

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Die vormals „illegale“ Park&Ride Anlage ist seit 12. Feber von der Gemeinde gesperrt. Jetzt müssen Pendler die Parkplätze entlang der Kirchengasse nützen, die seit vergangener Woche beschildert sind.
BVZ, Ganster

Dafür gibt es nun eine neue Beschilderung der bereits bestehenden Parkplätze. Dafür habe das Land gesorgt, wie Landtagsabgeordneter Wolfgang Sodl (SPÖ) betonte: „Jetzt wird dieses seit 1998 bestehende Angebot auch optimal vermittelt. Es gab bislang bei einigen Pendlern offenbar Unklarheit, ob dieser Parkplatz für andere Zwecke reserviert ist. Dieses Informationsdefizit wurde auf Initiative von Straßenbaulandesrat Helmut Bieler nun behoben“, meint Sodl weiter.

„Ein- und Ausparken ist brandgefährlich“

„Das freut mich einerseits, andererseits frage ich mich, ob die SPÖ erst durch das Schließen des Gemeindegrundes ‚munter‘ wurde und diese Tafeln anbrachte. Diese hätten schon jahrelang montiert werden können“, meint VP-Bürgermeister Bernd Strobl, der sich um die Sicherheit der Pendler Sorgen macht. „Ob eine vom fließenden Verkehr abgetrennte Fläche nicht besser zum Parken geeignet ist, als jene Flächen entlang des Sportplatzes, wird sich weisen. Aufgrund jahrelanger Erfahrungen kann ich sagen, dass das Ein- und Ausparken beim Sportplatz ‚brandgefährlich‘ ist. Ich hoffe nur, es kommt niemand zu Schaden“, so Strobl.

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Thomas Prenner, Walter Herzog, Wolfgang Sodl und Norbert Seldte machen auf die neue Beschilderung aufmerksam.
BVZ

Dass die öffentlichen Parkplätze entlang der Kirchengasse vergangene Woche nur deshalb beschildert wurden, weil Bürgermeister Strobl die „illegale“ Park&Ride Anlage entlang des Strembachs sperren ließ, will die SPÖ nicht gelten lassen.