47 Uniformjahre sind genug: Gerhard Karner geht

Erstellt am 23. Juni 2022 | 05:38
Lesezeit: 2 Min
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Der Güssinger Fronleichnamszug war bestens gesichert: Die Blaulichtorganisationen mit Christian Luipersbeck, Christian Garger, Gerald Weber, Bettina Lorenz-Ifkovits und Thomas Neubauer nützten auch gemeinsam mit Gilbert Lang und Pater Anton Bruck die Gelegenheit, sich bei Güssings Polizeichef Gerhard Karner zu bedanken, der mit Ende Juni seinen Ruhestand antritt.
Foto: BVZ
Güssings Postenkommandant Gerhard Karner tritt mit 1. Juli seinen Ruhestand an. Auf sein bewegtes Leben in Uniform blickt er gerne zurück und freut sich auch auf seine neuen Aufgaben.
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Als „waschechter“ Güssinger hatte es Postenkommandant Gerhard Karner nicht immer ganz so einfach, in seiner Heimatstadt 34 Jahre lang Dienst zu versehen, ja sogar zehn Jahre lang Postenkommandant zu sein. „Aber wie ein alter Polizeispruch sagt: ‚Schnaps ist Schnaps und Dienst ist Dienst‘ hat es dann doch immer gut gepasst“, blickt Karner zurück.

Mit 1. Juli wird der 62-Jährige nach 47 Jahren als Polizist seinen Aktivstand beenden. Mit bereits 15 Jahren hat er bei der Polizei angeheuert. „Damals war es möglich, bereits mit 15 Jahren eine Polizeilehre zu machen“, erklärt er. Im Jahr 1984 ist er dann aus der Bundeshauptstadt zuerst nach Stegersbach gewechselt und im Jahr 1988 in seine Heimat nach Güssing. Erlebt hat er in all den Dienstjahren viel. „Die Verhaftung eines Mörders vor Ort in Ollersdorf war jedoch einer jener Einsätze, der mir mein Leben lang in Erinnerung bleiben wird“, erzählt er.

15 Jahre lang war Karner auch in der Suchtgiftermittlung tätig sowie in der Kriminal- und Eigentumsprävention, wo er Vorträge in Schulen und Gemeinden gehalten hat. Aber auch in 21 Jahre in der Einsatzeinheit der Polizei hat der Güssinger einiges erlebt, „vor allem auf Festivals“, schmunzelt er.

Wer dem Postenkommandant nachfolgen wird, stand noch nicht offiziell fest, aber mit „es könnte erstmals auch eine Frau sein“, wollte er noch nicht zu viel verraten.

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