Tierisches Erlebnis für Kinder am Bauernhof

Erstellt am 27. November 2022 | 05:34
Lesezeit: 3 Min
Das Leben von Tieren auf einem Bauernhof hautnah zu erfahren – diese Möglichkeit bietet Roland Marth auf seinem Hof in Punitz kostenfrei für Schulklassen und Kinder.
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„Ein Bauernhof schaut in Wirklichkeit nicht so aus, wie es die Kinder im Bilderbuch sehen – ich möchte ihnen zeigen, wie es in der Realität bei artgerechter Tierhaltung wirklich ist“, ist die Intention von Roland Marth, der eine Vielzahl von Tieren auf seinem Hof beheimatet.

Die Idee, einen Erlebnisbauernhof für Kinder anzubieten, entstand durch seinen Beruf als Polizist, bei dem er auch aktiv mit Schulkindern arbeitet. Die freie Haltung der Tiere, zu denen 2 Ponys, ein Esel, 3 Schafe, 3 Zwergschweine, 2 Hunde sowie Hühner, Enten, Gänse, Pfaue, Fasane, Wellensittiche, Hasen und Meerschweinchen zählen, ermöglicht den direkten Kontakt mit der Artenvielfalt.

Ein Bauernhof aus Zucker

Begeistert vom Projekt ist auch Zuckerkünstler Marko Huber, der dem Erlebnisbauernhof eine seiner außergewöhnlichen Kreationen widmete: „Es ist mir eine Herzensangelegenheit, Roland zu unterstützen. Genau wie ich agiert er mit Leidenschaft und Herz, und nicht aus kommerziellen Gründen“, ist Marko Huber begeistert.

Und ein großes Herz auch für Tiere, die mancherorts einfach nicht mehr „gewollt“ oder „gebraucht“ werden, das hat Roland Marth wahrhaftig, wenn er zum Beispiel nach Ostern wieder ein paar Hasen mehr in seinem Stall unterbringen muss. Und alle wollen versorgt und gefüttert werden. So würde sich der Verein „Erlebnisbauernhof“ über neue Mitglieder freuen, die mit ihrer Unterstützung Tieren die Chance auf ein artgerechtes Leben geben. Näheres unter der homepage unlimited-animals-erlebnishof.jimdofree.com

Punschabend mit Weihnachtskrippe

Roland Marth steckt auch voller Ideen: So wird er am 2. Dezember ab 18 Uhr auf seinem Hof einen Punschabend mit einer einmaligen Besonderheit veranstalten: Eine Weihnachtskrippe mit Schafen und Esel wird für lebensechte Advent-stimmung sorgen. Der Reinerlös der Veranstaltung dient als finanzielle Unterstützung für die Versorgung der Tiere.

Gemeinschaftsgarten und Storchennest

Nächstes Jahr sind auch Störche eingeladen: Mit einem Nistplatz will Roland Marth auch Wildtieren Platz bieten. Ein Gemeinschaftsgarten, in dem Gemüse angebaut wird, ist ebenfalls angedacht.

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