Licht am Arbeitsmarkt. Bezirk Güssing verzeichnet Rückgang um 7,2 Prozent, im Bezirk Jennersdorf sinkt die Arbeitslosigkeit fast um ein Viertel.

Von Michael Pekovics. Erstellt am 06. September 2017 (05:17)
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Die Arbeitslosenzahlen für den abgelaufenen Monat August zeichnen für die beiden südlichsten Bezirke Güssing und Jennersdorf ein sehr erfreuliches Bild. In Güssing ging die Arbeitslosigkeit um 7,2 Prozent, in Jennersdorf gar um 23,1 Prozent zurück.

Der Rückgang zieht sich durch alle Bereiche, egal ob Frauen (minus 9,1 Güssing bzw. minus 20,6 Prozent Jennersdorf), Ältere (minus 1,9 bzw. minus 18,9 Prozent) oder Jugendliche (minus 35,4 bzw. 30 Prozent). Sogar bei den als arbeitslos gemeldeten Ausländern ging der Anteil um 8,2 bzw. 28,6 Prozent zurück. Insgesamt gibt es im Bezirk Güssing allerdings noch immer 830 Menschen (minus 64), die beim AMS als arbeitssuchend gemeldet sind, im Bezirk Jennersdorf sind es 444 (minus 133).

Politik ist über die Zahlen „sehr erfreut“

„Die konjukturelle Lage ist der Hauptgrund dafür, dass die Menschen wieder mehr Geld ausgeben und somit haben die Unternehmer mehr Kapital für Investitionen. Das schafft auch neue Arbeitsplätze“, weiß Landesrätin Verena Dunst, die ebenso wie der Jennersdorfer SPÖ-Bezirksvorsitzende Ewald Schnecker die positive Entwicklung im Burgenland hervor streicht: „Insgesamt ist die Arbeitslosigkeit im Burgenland (Anmerkung: minus 6,6 Prozent) stärker zurückgegangen als in Österreich (minus 3,6 Prozent), das ist ein gutes Zeichen.“

Das ist für Schnecker „der klare Beweis, dass wir nicht nur von der guten allgemeinen Konjunkturlage profitieren, sondern auch unsere ‚hausgemachten‘ burgenländischen Impulse Wirkung zeigen“. Im Bezirk Jennersdorf mache sich vor allem die Expansion von Magna in Graz stark bemerkbar.