Volksbefragung - Rege Teilnahme bringt klares Ergebnis. Am Sonntag schritten nicht nur rund 1,4 Millionen Wiener zur Wahlurne, sondern auch 386 Rohrer Gemeindebürger. Dabei ging es um die Frage, ob es in der Gemeinde weiterhin nur Hausnummern geben soll, oder ob Straßennamen eingeführt werden.

Von Carina Fenz. Erstellt am 11. Oktober 2020 (13:19)
Volksbefragung in Rohr im Burgenland
Bürgermeister Gernot Kremsner (l., Liste Rohr) und Gemeinderat Kevin Friedl (r., SPÖ) vor dem Gemeindeamt in  Rohr im Burgenland.
Carina Fenz

Die von de SPÖ initiierte Volksbefragung über die Einführung von Straßennamen brachte ein klares Ergebnis, welches für die Gemeinde bindend ist. 

Wahlberechtigt waren 386 Bürger. Die Wahlbeteiligung lag mit 69,4 Prozent sogar etwas höher, als Bürgermeister Gernot Kremsner im Vorfeld gehofft hatte. 268 Stimmen wurden abgegeben, wovon sich 160 (59,7 Prozent) für die Einführung von Straßennamen ausgesprochen haben. 

Diskussionen über Straßenbezeichnungen gibt es in der Gemeinde schon seit einigen Jahren. 2017 haben sich 60 Prozent der Bevölkerung gegen die Einführung von Straßennamen entschieden. Die Gemeinde mit rund 400 Einwohnern verfügt über knapp 200 Häuser, sowie ein Straßennetz, das 17 Kilometer lang ist.