Beteiligung am Zweiten Wahltag. In welchen Gemeinden waren die Wähler am vorgezogenen Zweiten Wahltag vor einer Woche am fleißigsten?

Von Michael Pekovics. Erstellt am 01. Oktober 2017 (10:31)
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In der Bezirkshauptstadt Güssing nutzten 9,9 Prozent den vorgezogenen Zweiten Wahltag.
Michael Pekovics

In allen Gemeinden des Landes strömen derzeit die Wähler zu den Urnen, in manchen Ortschaften ist der Andrang allerdings etwas weniger stark als üblich. Der Grund dafür liegt bereits eine Woche zurück - burgenlandweit gaben bei der Premiere des Zweiten Wahltages bei einer Bürgermeister- und Gemeinderatswahl 11,9 Prozent ihre Stimme ab.

Im Bezirk Oberwart lag die Beteiligung vor einer Woche bei 13 Prozent, Spitzenreiter unter den einzelnen Gemeinden waren Weiden bei Rechnitz und Hannersdorf, wo gleich rund ein Viertel aller Wahlberechtigten die Möglichkeit des Zweiten Wahltags nutzten. Ähnlich hoch war die Wahlbeteiligung am Zweiten Wahltag auch in Unterkohlstätten (22,2 Prozent), Badersdorf (21,8 Prozent), Litzelsdorf, Mischendorf, Schandorf und Schachendorf mit jeweils rund 20 Prozent.

Schlusslichter im Bezirk Oberwart waren Loipersdorf-Kitzladen (6,1 Prozent), die Bezirkshauptstadt Oberwart (6,9 Prozent) sowie Oberdorf (7,7 Prozent), Rechnitz (7,2 Prozent), Pinkafeld (8,1 Prozent) und Kohfidisch (9,6 Prozent).

Ähnlich die Situation im Bezirk Güssing, wo bezirksweit insgesamt knapp 14 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme am Zweiten Wahltag abgaben. Den höchsten Wert verzeichnete man in Heugraben (28,6 Prozent), gefolgt von Stinatz (27,3 Prozent), Kleinmürbisch (23,4 Prozent) und Moschendorf (22,6 Prozent). Am geringsten war die Beteiligung am vorgezogenen Wahltag in St. Michael (7,1 Prozent), Ollersdorf (7,7 Prozent) und in der Bezirkshauptstadt Güssing (9,9 Prozent).

Im Bezirk Jennersdorf nutzten 10,1 Prozent der Wahlberechtigten die Möglichkeit zur vorzeitigen Stimmabgabe, in Königsdorf (13,9 Prozent) und Weichselbaum (13,3 Prozent) gingen die meisten Wähler abstimmen. Weitaus geringer war das Interesse in der Bezirkshauptstadt (7,2 Prozent), aber auch in Mühlgraben (7,2 Prozent) und Neuhaus am Klausenbach (7,5 Prozent) war der Andrang eher bescheiden.