Vandalenakte in Güssing geklärt. Drei strafunmündigen Burschen konnten in Güssing mehrere Sachbeschädigungen und ein Einbruch in einen Kaugummiautomaten nachgewiesen werden.

Von Carina Fenz. Erstellt am 04. Februar 2019 (10:12)

Die Festwiese wurde am Wochenende Ziel eines Vandalenakts. Abgrenzungen des Veranstaltungsgeländes wurden umgeworfen und teilweise zerstört und ein Bürocontainer durch Besprühen mit Graffitis verunstaltet. Aufgrund des Sprühmotives konnte dabei ein Zusammenhang mit der Sachbeschädigung an der Fassade des Klosterzuganges ermittelt werden, die in der gleichen Nacht entstanden sein muss. Auch hier gab es eine Anzeige. 

Weitere Sachbeschädigungen, bei denen in mehreren unbewohnten leerstehenden Wohnobjekten die Glasscheiben an Fenstern und Türen sowie diverse Einrichtungsgegenstände zertrümmert wurden, gehen ebenfalls auf das Konto der Strafunmündigen. „Diese konnten aufgrund von Nachbarschaftsbefragungen im Nahbereich der betroffenen Wohnobjekte wahrgenommen werden. Nach Ansprache durch die Polizei flüchteten die unmündigen Jugendlichen, konnten aber kurze Zeit später angehalten werden“, erklärte die Polizei. 

Bei der Sachverhaltsaufnahme wurde ihnen zu den Sachbeschädigungen auch noch ein Einbruch in einen Kaugummiautomaten eindeutig zugewiesen. „Vandalismus macht auch vor der Kultur nicht halt“, ärgert sich Heinz Koller von den Burgspielen über die massiven Schäden. „Ich kann nicht verstehen, warum man mutwillig etwas zerstört, dass in jahrelanger freiwilliger Arbeit aufgebaut wurde“, meint auch Hilde Koller. Der Schaden am Areal der Burgspiele wird mit rund 3.000 Euro beziffert.

Auch Bürgermeister Vinzenz Knor zeigt sich mehr als verärgert, verneint aber, dass es in der Stadt des öfteren zu Vandalismus-Problemen in der Stadt kommt. „Dass sich Jugendliche in der Stadt treffen ist ja nichts schlechtes, man muss sich nur anständig benehmen und das Eigentum anderer und der Stadt respektieren“, heißt es vom Ortschef.