Schlepper von Ungarn nach Eisenstadt ausgeliefert

Erstellt am 01. März 2022 | 10:22
Lesezeit: 2 Min
Bundesheer-Soldaten helfen in der Coronakrise aus
Symbolbild
Foto: APA (Symbolbild)
Der Schlepper, der Mitte Jänner an der ungarischen Grenze im Südburgenland auf Soldaten des Bundesheeres geschossen haben soll und wenige Tage danach in Ungarn festgenommen wurde, wird nach Österreich ausgeliefert.
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In den kommenden Tagen soll der 26-jährige Moldauer in Eisenstadt eintreffen, hieß es am Dienstag auf APA-Anfrage von der Staatsanwaltschaft Eisenstadt. Die ungarischen Behörden hätten einem Auslieferungsantrag zugestimmt.

Der Mann soll am 17. Jänner mit einem Van, in dem sich zwölf Flüchtlinge befanden, bei Eberau (Bezirk Güssing) über die Grenze gefahren sein. Als Soldaten ihn kontrollieren wollten, schoss er zweimal in deren Richtung und flüchtete. Verletzt wurde niemand, eine Alarmfahndung blieb ergebnislos. Zwei Tage später wurde der 26-Jährige bei einer Fahrzeugkontrolle in Ungarn festgenommen. Nun soll er nach Eisenstadt überstellt werden.

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