Manfred Lakovits: Vom Schüler zum neuen Direktor des Josefinum Eberau

Erstellt am 18. August 2022 | 06:29
Lesezeit: 2 Min
Manfred Lakovits
Manfred Lakovits wurde mit der Leitung des Josefinums Eberau betraut.
Foto: zVg
Als Obmann des hiesigen Sportvereins, hat sich Manfred Lakovits, in den letzten Jahrzehnten im Gemeindegeschehen engagiert. Ab Herbst wird er Direktor der katholischen Privatschule im Ort.
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Mit der Pensionierung von Hildegard Rath, die 2009, als die öffentliche Mittelschule zur katholischen Privatschule Josefinum wurde, die Leitung der Schule übernahm, war man auf der Suche nach einem Nachfolger. Bereits vor einigen Wochen hat sich der Trägerverein der katholischen Privatschule für den Kulmer Manfred Lakovits als Nachfolger ausgesprochen. Das hat jetzt auch die Schulbehörde offiziell bestätigt, wie Bildungsdirektor Heinz Zitz bestätigt.

Als ehemaliger Schüler und Lehrer der Schule, habe sich Lakovits, „intensiv mit dem Leitbild, den gegenwärtigen Konzepten, den Schwerpunkten aber auch mit den gegebenen Schwierigkeiten im Zusammenhang mit einer umfassenden Sanierung der Schule auseinandergesetzt“, erzählt er.

Es sei ihm nicht gleichgültig, dass die Schule unter Umständen früher oder später zugesperrt werden müsse. „Den Eltern soll eine gesicherte schulische Ausbildung ihrer Kinder gewährleistet werden und dazu bedarf es eines modernen Bildungskonzeptes,“ kündigt Lakovits an.

Die Elterninitiative im Zusammenhang mit der Errichtung eines Bildungscampus Pinkaboden und den damit verbundenen Ideen, waren letzten Endes die entscheidende Motivation für ihn, eine Bewerbung abzugeben. Bei der Ideenfindung und der Erstellung von neuen Konzepten für die Verwirklichung eines attraktiven Bildungsprojektes, will er mitwirken und mithelfen.

Die Schaffung eines sportlichen Schwerpunktes, für unterschiedliche Sportarten, ist ebenfalls ein Ziel, welches er in naher Zukunft umsetzen möchte. Auf die musikalische Ausbildungsmöglichkeit im Bereich der musikalischen Früherziehung, das Erlernen eines Instruments, gemeinsames Musizieren im Ensemble und auf die rhythmisch-musikalische Bewegungserziehung soll ebenfalls ein Hauptaugenmerk gelegt werden. „Überhaupt finde ich, dass die Zusammenarbeit mit allen Vereinen der Umgebung noch mehr intensiviert und in die Nachmittagsbetreuung integriert werden muss. Die tägliche Lernstunde ist dabei genauso ein Thema wie die Verbindung zwischen Sport, Musik und neuen leistungssteigernden Lernmethoden“, lässt Lakovits anklingen.

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