Güssing: Knor baut Vorsprung von 2012 weiter aus. Das Engagement von Stadtchef Knor in den Ortsteilen hat sich bezahlt gemacht: Güssing bleibt weiter rot.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 04. Oktober 2017 (05:50)
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Jubel bei der SPÖ. Bürgermeister Vinzenz Knor konnte seinen Vorsprung aus dem Jahr 2012 weiter ausbauen, auch die absolute Mehrheit im Gemeinderat bleibt der SPÖ erhalten. Am Sonntagabend wurde dann gemeinsam gefeiert. Foto: zVg
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„Unsere Arbeit der letzten fünf Jahre wurde belohnt. Besonders freue ich mich über die Anerkennung in den Ortsteilen, unser Engagement hat sich im Ergebnis niedergeschlagen“, sagt Bürgermeister Vinzenz Knor am Tag nach der Wahl.

FPÖ erobert Mandat von ÖVP

Das beweist auch ein genauerer Blick aufs Ergebnis: 94 statt 62 Stimmen in Urbersdorf, plus zehn Stimmen in Langzeil und plus 28 in Krottendorf (im Vergleich zu 2012) – Knor hatte überall außer in Ludwigshof und Glasing, dem Heimatort von ÖVP-Kandidat Alois Mondschein, die Nase vorn.

Kein Happy End für Alois Mondschein. Der ÖVP-Herausforderer will als Vizebürgermeister Oppositionspolitik machen. Foto: Carina Fenz
Carina Fenz

Der Herausforderer ist „enttäuscht“ über das Ergebnis, vor allem bei der Gemeinderatswahl: „Unser großer Wunsch war es, die Mehrheit im Gemeinderat zurück zu erobern, das ist leider schief gegangen, wir haben sogar noch ein Mandat verloren.“

Jetzt will er sich als Vizebürgermeister auf einen neuerlichen Anlauf im Jahr 2022 vorbereiten: „Ich habe fünf Jahre Zeit, die Bürger von mir zu überzeugen.“

Darauf setzt auch Michael Gmeindl (FPÖ), erstmals seit 20 Jahren ist die FPÖ wieder im Gemeinderat vertreten. „Danke für das Vertrauen, leider wurde die absolute Mehrheit der SPÖ nicht geknackt“, sagt Gmeindl, der erst kürzlich wieder von seinem Auslandseinsatz im Kosovo heimgekommen ist.

Hier findet ihr alle Ergebnisse der Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen 2017 im Bezirk Güssing auf einem Blick!