Dachstuhl stand in Brand. Der Brand konnte im Anfangsstadium unter Einsatz von schwerem Atemschutz rasch unter Kontrolle gebracht werden.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 18. Dezember 2019 (03:37)
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Am Sonntag wurde die Stadtfeuerwehr Güssing zu einem Dachstuhlbrand nach St. Nikolaus gerufen. Der Brand konnte im Anfangsstadium unter Einsatz von schwerem Atemschutz rasch unter Kontrolle gebracht werden. Insgesamt waren 9 ATS-Träger im Einsatz. Personen kamen nicht zu Schaden.
FF Güssing

Am Sonntag, gegen 20 Uhr, kam es in einem Nebengebäude zu einem Dachstuhlbrand. Der Schaden liegt im unteren fünfstelligen Bereich.

Der Hausbesitzer und einige andere Personen befanden sich im betreffenden Lagerraum, wo auch ein Holzofen in Betrieb war. Gegen 19.45 Uhr fiel der Strom aus und die Personen verließen das Gebäude. Der 77-jährige Hausbesitzer ging in das Wohnhaus zum Zählerkasten, um den Strom wieder einzuschalten. Er bemerkte am Dach des Wirtschaftsgebäudes Rauchschwaden und verständigte die Feuerwehr. Diese war mit acht Einsatzfahrzeugen und 25 Mann im Einsatz und konnte innerhalb kürzester Zeit den Brand löschen.

Am Montag wurde die Brandplatzuntersuchung und Ursachenforschung durch das Landeskriminalamt Burgenland und dem Bezirksbrandermittler durchgeführt. Das Rauchrohr des Holzofens wurde unmittelbar unter der Zimmerdecke durch die Mauer nach außen geführt. Vom heißen Rauchrohr erfolgte eine derartige Hitzebestrahlung zur darüber befindlichen mit „Rigips“ verkleideten Holzzwischendecke, sodass diese unbemerkt in Brand gesetzt wurde. Von der Zwischendecke griffen die Flammen auf die Balken des Dachstuhles über.