Blaulichtzentrum: Bedarf wird erhoben

Pläne für gemeinsamen Standort für Feuerwehr, Rotes Kreuz und Polizei werden konkreter. OSG plant ersten Entwurf.

Carina Fenz
Carina Fenz Erstellt am 05. Mai 2018 | 05:48
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Blaulicht-Einsatz in der Partyszene Wiener Neustadt
Foto: NOEN, Bilderbox

Wie die BVZ bereits berichtete, strebt die Gemeinde Stegersbach den Bau eines „Blaulichtzentrums“ an, in dem die Feuerwehr, das Rote Kreuz und in weitere Folge auch die Polizei untergebracht sein sollen. Als Standort dafür ist der alte Sportplatz vorgesehen. Baubeginn für den neuen Standort soll aber erst im Jahr 2019 sein.

Die Gemeinde hat jetzt die Oberwarter Siedlungsgenossenschaft beauftragt, einen ersten Entwurf für das Zentrum zu planen. „Das heißt aber noch nicht, dass auch die Umsetzung mit der OSG sicher ist. Passen die Pläne und natürlich auch die Kosten, dann wäre es für die Gemeinde wahrscheinlich die beste Lösung, das Haus mit der OSG als Bauträger umzusetzen“, erklärt Bürgermeister Heinz-Peter Krammer. Die erste Planung wurde deshalb beauftragt, um vor allem den Platzbedarf zu erheben. 

"Eigentlich war es anfangs nur geplant, ein neues Feuerwehrhaus zu errichten und dort den Polizeiposten unterzubringen. Mit der Stationierung des Rettungsautos ist dann aber die Idee gewachsen, ein Blaulichtzentrum zu errichten“, erklärt Krammer. Mit der Stationierung des Rettungsautos in Stegersbach hat die Gemeinde zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Seit April des Vorjahres hat das Rote Kreuz nämlich wieder einen Rettungswagen in der Thermengemeinde stationiert.

„Wir wollen damit zeigen, dass wir da sind. Stegersbach ist Dreh- und Angelpunkt zwischen Oberwart und Güssing und auch wichtiger Tourismusort“, hieß es dazu vom Roten Kreuz. Untergebracht ist das Rote Kreuz im Gemeindebauhof. Von Montag bis Freitag versehen zwischen 7.30 Uhr und 15.30 Uhr je ein Fahrer und ein Beifahrer Dienst.