Energiegemeinschaft: Der Strom wird geteilt

Erstellt am 18. März 2022 | 05:30
Lesezeit: 2 Min
Photovoltaik Sonnenkraft Symbolbild
Symbolbild
Foto: Diyana Dimitrova/Shutterstock.com
In einer neuen Energiegemeinschaft teilen sich die Gemeinden Gemeinden Stegersbach, Ollersdorf, Burgauberg-Neudauberg, Bocksdorf und Olbendorf den erzeugten Sonnenstrom.
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Bereits über 100 Teilnehmer aus den Gemeinden Stegersbach, Ollersdorf, Burgauberg-Neudauberg, Bocksdorf und Olbendorf haben sich zusammengefunden, um über eine sogenannte Erneuerbare Energiegemeinschaft (EEG) Sonnenstrom zu teilen und zu nutzen.

Jürgen Dolesch, Bürgermeister von Stegersbach, sieht das als Chance: „Laut ersten Berichten soll es nur Vorteile geben; unsere Gemeinde hat sehr viele PV-Flächen, damit können wir viel in die Gemeinschaft einspeisen.“ Bocksdorf-Bürgermeister Franz Pelzmann lobt die Unabhängigkeit: „Ich finde das ganze Projekt wirklich super. Vor allem jetzt, wo die Energiepreise ins Unendliche steigen, ist es gut, sich selbst versorgen zu können; gleichzeitig kann man sich was ersparen und wird unabhängiger.“

In der Gemeinschaft wird lokal gewonnener Sonnenstrom zwischen den Teilnehmenden ausgetauscht. Möglich macht dies die Plattform team4energy, ausgehend von Andy Schneemanns „solar.one“ in Stegersbach. Burgauberg-Neudauberg Bürgermeister Wolfgang Eder schließt sich dem Lob an: „Wir machen das jetzt als Gemeinde, in einem nächsten Schritt wird die Bevölkerung informiert und bestehende PV-Anlagen eruiert. Das ist eine super Sache, perfekt!“

Bernd Strobl, als Bürgermeister von Ollersdorf schon seit 10 Jahren mit der Nutzung alternativer Energieerzeugung vertraut, ist ebenso begeistert: „Wir produzieren und verbrauchen unseren Strom selbst; eine wunderbare Sache.“ Für Ollersdorf ist es bereits die zweite Energiegemeinschaft, bei der die Gemeinde dabei ist.

Dem nordöstlichen Nachbar von Stegersbach, mit Bürgermeister Wolfgang Sodl ist gemeinsame Wege zu finden besonders wichtig. „Gerade in diesen Zeiten ist das äußerst wichtig. Wir müssen selbst autark werden – nicht nur reden, sondern auch umsetzen lautet die Devise“, verkündet Olbendorfs Bürgermeister Wolfgang Sodl.

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