Fünf Orte sagen ‚Ja‘ zur Klimawende

Erstellt am 24. März 2022 | 05:51
Lesezeit: 2 Min
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Die Bürgermeister Jürgen Dolesch, Bernd Strobl, Wolfgang Sodl, Franz Pelzmann und Wolfgang Eder haben die neue EEG mit Andreas Schneemann (3.v.r.) beim Solar one in Stegersbach besiegelt.
Foto: Schneemann
Fünf Gemeinden, die sich Sonnenstrom teilen, stellen die bisher größte Energiegemeinschaft Österreichs dar.
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Über einen Verein sind die Gemeinden Stegersbach, Bocksdorf, Olbendorf, Ollersdorf und Burgauberg-Neudauberg zu einer Erneuerbaren Energiegemeinschaft (EEG) zusammengeschlossen worden – bei den Bürgermeistern findet diese Initiative von Andreas Schneemann großen Anklang, wie die BVZ bereits vorige Woche berichtete.

Der tragende Hauptgedanke dahinter ist, Sonnenstrom regional zu produzieren wie auch zu teilen, um wirtschaftlich, umwelttechnisch und sozial davon zu profitieren. Ein beteiligter, durchschnittlicher Haushalt erspare sich laut Schneemann circa zehn bis 15 Prozent Stromkosten jährlich. Gleichzeitig erhalten Photovoltaikanlagen-Betreiber mehr Geld für ihren produzierten Strom.

„Energiegemeinschaften sind ganzheitliche Infrastrukturprojekte, welche die wirtschaftliche Existenz ihres Versorgungsgebietes, das lebendige Funktionieren des regionalen Zusammenhalts, Lebensqualität und den langfristigen Erhalt einer vielfältigen und gesunden Umwelt sichern“, fügt Andreas Schneemann noch an.

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