Nachhaltigkeit im Fokus von Hotel Larimar. Johann Haberl setzt auf ökologische Brennstoffe, regionale Produkte und erspart dem Tourismusort eine Million CO2 Ausstoss im Jahr.

Von Dorothea Müllner-Frühwirth. Erstellt am 19. Dezember 2019 (05:41)
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Im Wellness-Hotel setzt man auf Nachhaltigkeit, um einen persönlichen Beitrag für den Umweltschutz zu leisten.
Larimar

Das Hotel Larimar möchte seinen Beitrag zum Klimaschutz leisten und heizt deshalb CO2-neutral mit Fernwärme aus dem Bio-Masse-Fernheizwerk Stegersbach.

Ökologie von Anfang an im Vordergrung

Schon beim Bau der Anlage wurde auf ökologische Baumaterialiengesetzt wie Tonziegel, geöltes Fichten-, Akazien-, Eichen- und Lärchenholz. Natürlich präsentieren sich auch die Dächer: sie sind teils mit Pflanzen und Wiesenblumen bestückt, das sich wiederum positiv auf den Wärmedämmungsgrad der Dächer auswirkt.

Zu diesem Konzept passt auch das CO2-neutrale Heizen: im Vergleich zu Ferngas wird der Umwelt in der Region Stegersbach dadurch über 1.000.000 kg CO2 pro Jahr erspart. Für Hotelier Johann Haberl ist Ökologie und Nachhaltigkeit sehr wichtig: „Unsere Mitwelt wollen wir giftfrei halten und so für die Nachwelt bestmöglich erhalten.“

Umweltbewusst vom Dach bis zur Küche

Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit steht auch beim Kochen hoch im Kurs: regionale, saisonale und biologische Produkte werden auf offener Flamme zubereitet und behalten so höchstmöglich ihre gesunden Inhaltsstoffe. Das Hotel Larimar erhielt dafür sogar von Styria Vitalis die „Grüne Haube“ verliehen. Außerdem ist die Larimar Küche biozertifiziert. Nachhaltig sind hier sogar die Küchenabfälle: sie werden von der Entsorgungsfirma Stipits GmbH abgeholt, die die Bioabfälle zu Bio-Methangas verarbeitet. Und mit diesem biologischen Treibstoff werden anschließend alle LKWs der Firma Stipits in Rechnitz betrieben.