Neue Nord-Süd Radverbindung

Erstellt am 17. Februar 2022 | 04:16
Lesezeit: 2 Min
Rad Radfahren Symbolbild
Symbolbild
Foto: shutterstock.com/lassedesignen
Der Zusammenschluss des Radweges von Ollersdorf nach Stegersbach soll so bald wie möglich durchgeführt werden.
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Bereits im Dezember 2021 wurden konkrete Pläne für die Erweiterung des Radweges geschmiedet. Konkret geht es um das Verbindungsstück von der Ollersdorfer Hottergrenze bis zur Wiesenstraße in Stegersbach.

„Ursprünglich war eine andere Trassenführung entlang der Bundesstraße geplant gewesen, aber das wäre unterm Strich zu kostenintensiv gewesen; es hätte neben Abtrennungen zur Straße auch eine Brücke über die Strem benötigt. Jetzt wird der neue Weg entlang der Strem jeweils am unteren Ende der Privatgrundstücke verlaufen.“

Die Wegstrecke beträgt circa einen Kilometer, die Breite des Radweges liegt bei zweieinhalb Metern. Außerdem muss der Weg auf gleichem Höhenniveau bleiben; die Verbauung ist mit dem Wasserverband abgestimmt und durch die Stremregulierung sollten keine Hochwasserprobleme auftreten, die wasserrechtliche Genehmigung wurde beantragt und sollte laut Amtsleiter Alexander Friedl in den nächsten Wochen vorliegen.

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Die rote Linie markiert den zukünftigen Radweg entlang der Strem.
Foto: Silke

„Wir wollen so bald wie möglich mit dem Projekt beginnen. Uns fehlen immer noch ein paar Zustimmungserklärungen der Grundstücksbesitzer; aufgrund von Corona – Lockdowns, Quarantäne et cetera – hat sich das alles leider etwas verzögert. Es wurde lange eruiert, wo man sich mit dem Radweg treffen kann. Diese Verbindung zwischen Nord und Süd (Ollersdorf und Stegersbach) wird sich touristisch als wertvoll erweisen“, erklärt Bürgermeister Jürgen Dolesch.

Dass dieses Vorhaben auch für die Ollersdorfer Gemeinde Kosten verursacht, ist Bernd Strobl bekannt. „Ich habe vom Land zwar noch keine Infos erhalten, aber die mündliche Zusage, dass das Land die Kosten übernimmt. Abwarten, was dann wirklich in der Vereinbarung steht“, meint Ollersdorfs Bürgermeister Bernd Strobl kurz und bündig. Auch Dolesch weiß noch nichts Genaueres zu den Gesamtkosten; nur, dass das Projekt höchstwahrscheinlich vom Land finanziert wird.

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