Neue Schul-Partnerschaft "kennt" keine Grenzen. Die Polytechnische Schule und die Mittelschule lernen in einem grenzüberschreitenden Projekt ungarische Schulen kennen.

Von Dorothea Müllner-Frühwirth. Erstellt am 25. Oktober 2019 (03:41)
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Die Stegersbacher Lehrer und Schüler werden im Frühjahr ihren ungarischen Kollegen einen Gegenbesuch abstatten.
PTS/MS

Im vergangenen Schuljahr haben das Technische Fachgymnasium und die Höhere Berufsbildende Schule György Barabás in Sárvár Kontakt zur Polytechnischen Schule (PTS) und der Mittelschule (MS) aufgenommen, um eine Schulpartnerschaft aufzubauen. Direktor Erich Proszer hat das Angebot mit großer Begeisterung angenommen und hat mit der Planung PTS-Lehrerin Edit Leitner betraut, die selbst ungarische Wurzeln hat.

Nun war das erste Mal eine ungarische Delegation mit 40 Schülern und vier Lehrern zu Besuch in Stegersbach. Die Gäste wurden vom Schulleiter Erich Proszer herzlich empfangen. Der stellvertretende PTS-Schulleiter Günter Csida stellte die Schule vor und die Gastschüler konnten auch im Unterricht Einblick nehmen. Anschließend teilten die ungarischen Schüler ihre selbstgebastelten Geschenke aus. Besonders die Metallwerkstatt hat bei den Gästen großes Interesse ausgelöst. Die bilinguale Unterrichtsform mit der professionellen Sprachbeherrschung der Schüler begeisterte die Delegation. Um die Beziehung zwischen beiden Schulen zu festigen, hat die PTS-MS Stegersbach die Einladung der ungarischen Schule in Sárvár gerne angenommen und wird die ungarischen Kollegen demnächst besuchen.