„solar.one“-Energiekompetenzzentrum: Mit Know-how in die Zukunft

Das „solar.one“ - Energiekompetenzzentrum in Stegersbach ist eröffnet.

Erstellt am 14. Oktober 2021 | 04:59

“Wir streichen das Wort `müssen´ aus dem Satz `Wir müssen handeln´“, erklärte Bauherr und Betreiber des solar.one und Erneuerbare Energie-Pionier, Andreas Schneemann, bei der Eröffnung des „solar.one“-Energiekompetenzzentrums. „Es braucht Maßnahmen, um die Klimakrise zu bewältigen.“ Schneemann möchte mit dem „solar.one“ alle interessierten Gruppen einladen und ansprechen, sich mit dem Thema erneuerbare Energie auseinanderzusetzen.

Eine Schautafel im Eingangsbereich bietet dazu einen beeindruckenden Überblick, einfach erklärt, an. „solar.one“ versteht sich als Dreh- und Angelpunkt bei Fragen zu erneuerbaren Energiesystemen. Bei uns werden alle Interessierten zu ihrer individuellen Energielösung beraten. Wir informieren Sie über Förderungen, gesetzliche Rahmenbedingungen und Innovationen. Mit unseren Mietern bieten wir eine Gesamtberatung in den Bereichen Strom, Wärme und Mobilität an – für Kommunen, Unternehmen, Vereine und Verbände, aber auch für Privatpersonen. Gerne unterstützen wir auch bei Fragen rund um Energie-Netzwerke“, führt Andreas Schneemann weiter aus.

Anlaufstelle für Schritte in die Zukunft

Zur Eröffnung waren zahlreiche Gäste gekommen, darunter auch Gemeindebund Präsident Alfred Riedl: „Hier `brennen´ viele dafür, etwas zu bewegen. Dazu braucht es lokale Verantwortungsträger und Unternehmen, die investieren. Das Labor ist faszinierend, es verändert sich etwas, das muss man spüren und erfahren. Das solar.one Kompetenzzentrum wird eine der wichtigsten Anlaufstellen für Bürgermeister und Regionalplaner sein.“ Städtebund Generalsekretär Thomas Weninger verwies in seiner Rede auf die Wichtigkeit der Regionalität: „Die Wende passiert in den Gemeinden und Städten. Wir brauchen beim Zugang zu allen lebensnotwendigen Ressourcen eine Inklusion der gesamten Bevölkerung. Daher muss auch beim Umbau des Energiesystems in Richtung Energieeffizienz und erneuerbare Energieträger im Sinn der sozialen Nachhaltigkeit darauf geachtet werden, dass die Basisversorgung mit Energie auch zukünftig für alle leistbar ist.“ Landtagspräsidentin Verena Dunst dankte besonders Andreas Schneemann für seine Pionierarbeit: „Das Besondere an diesem Projekt ist der `Vater´ Andreas Schneemann, der es mit den Gemeinden umsetzt, der vorangeht und die Vision hat.“

Das „solar.one“ wurde in Zusammenarbeit mit zehn Gemeinden (Bocksdorf, Burgauberg-Neudauberg, Kemeten, Kukmirn. Litzelsdorf, Oberwart, Olbendorf. Ollersdorf, Rauchwart und Stegersbach) errichtet und durch das Klimaschutzministerium unterstützt. Die Baukosten betrugen drei Millionen Euro. Mit den Tagen der offenen Tür am 16. und 17. Oktober von 9 bis 17 Uhr öffnet das solar.one seine Pforten für alle Interessierten, nähere Informationen: https://www.solar.one.