Gemeindeamt in Kukmirn: Sanieren oder doch planieren?

Erstellt am 18. Februar 2022 | 05:30
Lesezeit: 2 Min
Gemeindeamt Kukmirn
Dem in die Jahre gekommenen Bau geht es bald an den Kragen. Umfassende Sanierung oder ebenerdiges, neues Gemeindezentrum ist die Frage.
Foto: zVg
Der Gemeinderat Kukmirn entscheidet kommenden Mittwoch über den weiteren Verlauf der Pläne für das Gemeindeamt.
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Nach der Evaluierung der Projektentwicklung Burgenland (PEB) stehen zwei Möglichkeiten zur Auswahl: Entweder wird das Gebäude aus den 70ern kernsaniert (dabei würde nur die tragende Grundstruktur des Hauses übrig bleiben) oder abgerissen. Sollte es zum Abbruch kommen, ist die Überlegung, mit dem Bau nach hinten zu rücken und ein ebenerdiges, neues Gemeindeamt zu errichten.

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  • Gemeindeamt Kukmirn: Sanierung oder Neubau?


Bürgermeister Werner Kemetter erklärt dazu: „Bei der Kernsanierung wären wir räumlich gebunden, bräuchten eine extrem groß dimensionierte Rampe für Barrierefreiheit sowie einen Lift, da wir bei dieser Variante die oberen drei Wohnungen auch zu Gemeinderäumlichkeiten umfunktionieren würden. Bei einem Neubau fielen die Rampe und der Lift weg und natürlich hat man Gestaltungsfreiheit. Ein Neubau wäre die sichere und günstigere Variante.“

Das Projekt wurde seitens der PEB einem Arbeitskreis aus jeweils zwei Vertretern der verschiedenen Parteien im Gemeinderat präsentiert. „Der Gemeinderat muss darüber entscheiden, die PEB brachte nur Vorschläge. Anhand der Entscheidung wollen wir dann eine Art Architektenwettbewerb machen; und Kosten fallen auch erst ab der Planung an“, sagt Kemetter ergänzend dazu.

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