Förderpreis für Florian Lang. Der Förderpreis für Bildende Kunst 2016 geht an den Stinatzer Florian Lang. 36 Künstler haben 91 Werke eingereicht.

Von Carina Fenz. Erstellt am 08. Februar 2017 (04:11)
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Kulturlandesrat Helmut Bieler und die Juroren Margit Fröhlich und Harro Pirch mit dem Preisträger Florian Lang; Jurymitglied Wolfgang Horvath konnte an der Preisverleihung nicht teilnehmen.
BVZ, zVg/Lang

Der in Stinatz geborene Künstler Florian Lang wurde mit dem Förderpreis für Bildende Kunst 2016 ausgezeichnet. Überreicht wurde der Preis von Kulturlandesrat Helmut Bieler, im Projektraum der Burgenländischen Landesgalerie in Eisenstadt.

„Der Förderpreis für Bildende Kunst wird an Künstler vergeben, die das Potenzial haben, exemplarisch für die Weiterentwicklung der burgenländischen Kunst zu werden und deren Werk von überregionaler Bedeutung ist. Dazu zählt ohne Zweifel auch Florian Lang“, gratulierte Bieler dem Preisträger.

Entscheidung der Jury fiel einstimmig

Der Förderpreis für Bildende Kunst wurde in den Sparten Malerei, Grafik und Kleinplastik zum Thema „Burgenlands Aufbruch in die Moderne I“ ausgeschrieben und ist mit 3.500 Euro dotiert. 36 Künstler aus dem Burgenland haben sich mit insgesamt 91 Kunstwerken am Kunstwettbewerb beteiligt. Die Entscheidung für Lang fiel einstimmig. „Die Vergabe des Förderungspreises für bildende Kunst ist auch Ausdruck einer Weitentwicklung innerhalb der burgenländischen Gesellschaft, die im Begriff ist, dichter, vielfältiger und reicher zu werden.

Florian Langs Kunst kann als Symbiose von scheinbar höchst unterschiedlichen Kulturen gesehen werden“, so Ausstellungskuratorin und Jurorin Margit Fröhlich. In der Begründung der Jury heißt es weiter: „Im Kunstschaffen von Florian Lang wird auch sehr klar, dass sich die Kunst wohl nirgendwo und zu keiner Zeit ohne gegenseitige Beeinflussung und wechselseitigen Austausch entwickeln konnte … Die Arbeiten von Florian Lang faszinieren letztendlich auch deshalb, weil sie sich nicht eindeutig festlegen lassen. So ergibt das Werk ein stimmiges Ganzes, in dem Bekanntes auf Neues trifft, in dem Farben und Formen harmonieren, um gleichzeitig durch unterschiedliche Techniken und einen unkonventionellen Einsatz gebrochen zu werden.“ Lang wurde 1978 in Güssing geboren und wuchs in Stinatz auf. Nach seinem Schulabschluss 1996 studierte er vorerst Architektur, absolvierte dann aber die Aufnahmeprüfung für das künstlerische Lehramt bei Herwig Zens und Edelbert Köb an der Akademie der bildenden Künste.

2000 begann Lang sein Hauptaugenmerk immer mehr auf die Malerei zu legen und studierte zusätzlich Malerei & Grafik. 2001 erhielt er ein Stipendium für Malerei an der GSA in Glasgow. Nach Abschluss des Studienaufenthaltes zog es den Stinatzer nach einem Zwischenstopp in London 2002 zurück nach Österreich. 2005 schloss Lang das Studium ab.