Stinatz steht gut da

Auch wenn man 200.000 Euro weniger als noch im Vorjahr in der Kasse hat, werden in Stinatz viele Projekte umgesetzt.

Erstellt am 10. Januar 2021 | 04:25
Symbolbild Finanzen Budget Geld 2019
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Die Corona-Krise stellt die Gemeindefinanzen vor große Herausforderungen. „Trotzdem steht die Gemeinde Stinatz aufgrund weitsichtiger Finanzplanung auf einem soliden finanziellen Fundament“, erklärt Bürgermeister Andreas Grandits. Die harte Arbeit der letzten Jahre habe sich laut Grandits ausgezahlt: Die Darlehens- und Leasingschulden der Gemeinde wurden seit 2009 um rund 1,1 Million Euro abgebaut. In diesem Zeitraum wurde in der Gemeinde auch sehr viel investiert, wie der Bau des Feuerwehrhauses, die Anschaffung eines Rüstlöschfahrzeugs, die Adaptierung und Sanierung des Wasser-Hochbehälters, Investitionen in der Volksschule und Mehrzweckhalle beziehungsweise für die Straßen-, Gehwege- und Güterwegeinfrastruktur.

In der letzten Gemeinderatssitzung wurde auch der Haushaltvoranschlag für 2021 beschlossen, „einstimmig“, wie Grandits festhält. Die geplanten Erträge betragen 1.646.000 Euro, die geplanten Aufwände 1.499.500 Euro. Für Investitionen, Darlehenstilgungen und Zuschüsse für die Infrastruktur KG sind 230.800 vorgesehen. Mit 25.000 Euro fördert man die Vereine. Insgesamt wird man um rund 200.000 Euro weniger an Geld zur Verfügung haben, wie noch im Vorjahr. „Kein Grund, um nicht zu investieren“, so Grandits. 2021 soll es eine größere Sanierungsmaßnahme von Kanal und Wasserleitungen geben. Dafür will man rund 180.000 Euro investieren. Geplant sind auch Investitionen in der Höhe von rund 40.000 Euro in Straßen, Gehwege und den landwirtschaftlichen Wegebau. Um 20.000 Euro wird ein neues Gemeindefahrzeug angeschafft. Im heurigen Jahr steht auch die Sanierung der Aufbahrungshalle und Totenkammer am Friedhof an (10.000 Euro). Ebenfalls investieren will man in ein örtliches Entwicklungskonzept (10.000 Euro) sowie ein Konzept für die weitere Sanierung der Mehrzweckhalle (15.000 Euro). „Geplant ist, die Sanitärräume und den kleinen Saal beziehungsweise die Küche neu zu machen“, erklärt Grandits. Auch mit der Montage der zweisprachigen Straßenbezeichnungen soll im Frühjahr begonnen werden.