Ortschefs zu Großprojekt: „Wollen Schule bauen“

Strem und Heiligenbrunn halten am gemeinsamen Neubau einer Volksschule mit Kindergarten fest, auch ohne Zeitplan.

Carina Fenz
Carina Fenz Erstellt am 27. Dezember 2020 | 06:22
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Einigkeit. Heiligenbrunns Bürgermeister Johann Trinkl und Strems Ortschef Bernhard Deutsch wollen eine gemeinsame Volksschule bauen. Der Standort? Aktuell noch kein Thema.
Foto: C. Fenz

Wie die BVZ berichtete, hatten die Gemeinden Strem und Heiligenbrunn den Plan, zwei Kindergärten und zwei Volksschulen unter einem Dach zu vereinen. Erste Pläne hat man bereits der Bevölkerung präsentiert. „Eine Projektierung, in die wir viel Geld gesteckt haben“, sind die sich die Ortschefs Bernhard Deutsch (Strem) und Johann Trinkl (Heiligenbrunn) einig, die an dem Projekt festhalten wollen. Nach Gesprächen mit Landeshauptmann Hans Peter Doskozil hat dieser eine größere Lösung vorgeschlagen: die Volksschulen Eberau, Heiligenbrunn, Strem und Moschendorf sowie das Josefinum Eberau — welches wieder eine öffentliche Mittelschule werden soll — an einem Standort zu vereinen.

Pläne, von denen die Ortschefs nicht begeistert sind. „Wir wollen unsere Synergien nutzen — wie wir es auch bei Feuerwehren, Vereinen und beim Altstoffzentrum machen — und daher kommt für uns, nur unsere Variante in Frage, auch weil die beiden Volksschulen seit wenigen Monaten auch eine Leiterin haben“, erklären die Bürgermeister. Unstimmigkeiten gebe es nicht, auch wenn man sich noch nicht für einen Standort entscheiden konnte. „Wir streiten nicht, wir ziehen an einem Strang, auch wenn alles seine Zeit braucht“, wollen Trinkl und Deutsch im Gespräch mit der BVZ festhalten. „Für uns ist es wichtig das Bildungsangebot für Kinder bis zehn Jahren zu heben und das würden wir mit dem gemeinsamen Projekt definitiv erreichen. Noch dazu wäre es ein massives Einsparungspotenzial, wenn wir aus vier Einrichtungen eine machen.“