Mehr Geld für den Süden. Im kommenden Jahr stehen dem Burgenland 3,5 Millionen Euro mehr zur Verfügung, ein großer Teil davon geht an den Süden.

Von Dorothea Müllner-Frühwirth. Erstellt am 22. Dezember 2018 (05:41)
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Lantagsabgeordneter Wolfgang Sodl, Landesrätin Verena Dunst und Bundesrat Jürgen Schabhüttl.
DMF

Über mehr finanzielle Aufmerksamkeit können sich finanzkraftschwache Gemeinden freuen, darunter besonders jene, die mit großer Abwanderung zu kämpfen haben.

Möglich ist das durch den aufgestockten Strukturfond, der von 6 Millionen Euro auf 9,5 Millionen Euro angehoben wurde. „Damit wird ein weiterer Beitrag zum kontinuierlichen Aufstieg des Burgenlandes gesetzt. Es zeigt einmal mehr, wenn sich das Land beim Bund einsetzt und konstruktive Gespräche geführt werden, profitieren die Menschen im Burgenland“, freut sich Landesrätin Verena Dunst.

Ein weiteres großes Thema ist dabei auch der Ausbau des Breitbands, bei dem man aber auf einem guten Weg sei, wie Landtagsabgeordneter Wolfgang Sodl betont: „Vor 5 Jahren war das Burgenland noch im Bundesländervergleich im Mittelfeld zu finden, heute rangiert man im Breitbandausbau auf Platz 3. Breitband muss so selbstverständlich werden wie das Verschicken eines Briefes.“

Bundesrat Jürgen Schabhüttl berichtete bei der Pressekonferenz über den Verlauf des heurigen Jahres im Bundesrat, wobei aus seiner Sicht das Negative überwiegt, wie beispielsweise beim Familienbonus, bei dem nicht jedes Kind gleich viel wert ist.