Anstieg der Insolvenzen nur in Güssing. Im Burgenland gab es 2017 um 25 Insolvenzen weniger als im Jahr zuvor. Im Bezirk Güssing gab es hingegen einen Anstieg.

Von Michael Pekovics. Erstellt am 24. Februar 2018 (01:02)
Shutterstock.com, Light And Dark Studio
Symbolbild

153 Insolvenzen von Unternehmen gab es im Burgenland im Jahr 2017, ein Jahr zuvor waren es noch 178 (minus 14 Prozent). Anders hingegen der Trend in den Bezirken Eisenstadt (plus 3,8 Prozent), Mattersburg (plus 12,5 Prozent) und Güssing (plus 14,3 Prozent).

Insgesamt mussten im Jahr 2017 im Bezirk Güssing 16 Unternehmen einen Insolvenzantrag stellen, um zwei mehr als noch 2016. Einer der größten Fälle mit Verbindlichkeiten in der Höhe von 5,2 Millionen Euro – immerhin die drittgrößte Insolvenz im Burgenland im Jahr 2017 – war der Konkurs des Unternehmens „Smart Flower“, der im November bekannt wurde.

Ähnlich ist die Lage bei den Privatinsolvenzen, auch hier gab es burgenlandweit gesehen einen Rückgang um 22 Fälle (minus 14,9 Prozent). In Güssing mussten im Jahr 2017 hingegen neun Privatpersonen Insolvenz anmelden, das waren gleich mehr als doppelt so viele wie im Jahr 2016.

Einen starken Rückgang gab es hingegen im Bezirk Jennersdorf, sowohl die Zahl der Unternehmensinsolvenzen (minus 33,3 Prozent) als auch jene bei den Privatinsolvenzen (minus 93,3 Prozent) ist rückläufig. Insgesamt mussten im Jahr 2017 im Bezirk Jennersdorf nur sechs Unternehmen Insolvenz anmelden, Privatinsolvenzen gab es lediglich eine einzige.

Ähnlich die Lage auch im Bezirk Oberwart, wo es um sechs Unternehmens- und zwölf Privatinsolvenzen weniger gab als noch im Jahr 2016.